Folge 09: The Menu

Shownotes

In dieser Folge servieren wir euch einen unvergesslichen Abend mit The Menu – der bitterbösen Satire über Fine Dining, Machtspiele und die dunkle Seite der Spitzengastronomie. Wir tauchen tief in die Welt von Starkoch Slowik ein, sezieren seine Gäste, ihre Abgründe und die rituelle Gewalt, die sich hinter makellosen Tellern verbirgt. Dabei fragen wir uns: Was macht echten Genuss aus und wann wird die Küche zur Sekte?

Wir sprechen über die Faszination der Foodie-Kultur, die Schattenseiten des Sterne-Kults und warum ein einfacher Cheeseburger manchmal mehr Seele hat als jedes Kunstwerk auf dem Teller. Gemeinsam reflektieren wir, wie viel Realität in dieser cineastischen Abrechnung steckt – und was das alles mit unserer eigenen Rolle als Genießer zu tun hat. Bereit für einen Abend, der garantiert Appetit auf mehr macht?

Takeaways

  • Gesellschaftskritik durch Essen
  • Die Rolle der Eliten in der Gesellschaft
  • Die Machtstrukturen in der Haute Cuisine
  • Reflektiere deine eigene Einstellung zu Elitismus und Essen
  • Diskutiere mit Freunden über die gesellschaftlichen Implikationen des Films

The Menu bei imdb The Menu bei wikipedia The Menu bei amzon

Ralph Fiennes

https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Fiennes

Dominique Crenn

https://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_Crenn

Noma (Restaurant)

https://de.wikipedia.org/wiki/Noma_(Restaurant)

René Redzepi

https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Redzepi

Christian Jürgens

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_J%C3%BCrgens

Bernard Loiseau

https://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Loiseau

S’mores

https://de.wikipedia.org/wiki/S%E2%80%99mores

Das Damengambit (The Queen’s Gambit)

https://de.wikipedia.org/wiki/Damengambit_(Miniserie)

Mehr Infos zu Dr. Daniel Kofahl unter: https://www.apek-consult.de/team/dr-daniel-kofahl/ - Kontakt: Kofahl@apek-consult.de

Mehr Infos zu Johannes Quirin

Musik Intro/Outro von DianaProductionMusic über Pixabay

Transkript anzeigen

00:00:03: Film und

00:00:03: Fressen,

00:00:04: der

00:00:04: Podcast über Kino mit Geschmack.

00:00:08: Mit Cofal

00:00:10: und Quirin.

00:00:11: Herzlich willkommen bei Film und fressen!

00:00:13: Heute laden wir euch ein zu einem Abendessen das ihr so schnell nicht vergessen werdet.

00:00:19: Versprochen auf dem Speiseplan steht The Menu Und natürlich mit dabei ist wie immer Ernährungssoziologe Daniel Cofal den Doktor Fast vergessen, dafür ist er heute Connoisseur des kulinarischen Abgrunds.

00:00:34: Hallo Daniel!

00:00:36: Hallo Johannes, vielen Dank für die Begrüßung und ich freue mich dass wir uns hier zu diesem Film treffen.

00:00:40: und du bist ja auch heute vielleicht unser Schießburger-Experte hoffentlich des Tages und gibts sich auch mit kleineren Richtern auch zufrieden.

00:00:50: So hoffe ich das wir dieses Podcast heute gut überstehen.

00:00:53: Ja, selbstverständlich.

00:00:55: Hauptsache es kommt was auf den Tisch wenn man hungrig ist.

00:01:00: Ja dann springen wir doch vielleicht gleich mal rein in die wohl bekannte Zusammenfassung.

00:01:05: ich vermute dem menu haben vielleicht Doch ein paar mehr unserer Zuhörerinnen und Zuhörer schon gesehen.

00:01:12: jedenfalls ist es ja schon eine, ich möchte mal sagen ziemlich schwarz humorige Satire aus dem Jahre zweiundzwanzig.

00:01:20: Und da reißt eine handverlesene Gruppe wie man auch später rausfinden wird von superreichen Kritikern gelegene Insel.

00:01:32: Ihr Ziel des exklusive Restaurants Haarshorn, ihr Gastgeber der gefeierte Starkoch Julian oder Juliens Lobig gespielt von einem grandios diabolischen Ralph Finess.

00:01:45: Man meint wirklich er ist hier im Tunnel wenn man ihn in die Augen schaut was als prätenziöses Geschmackserlebnis der Extraklasse beginnt entwickelt sich schnell zu einem Abend den niemand der Gäste je vergessen wird.

00:02:00: Slowik hat ein Menü kreiert, das weit über das kulinarische hinausgeht.

00:02:05: Jeder Gang ist eine Botschaft.

00:02:07: Jede Zutat ist ne Provokation für die einzelnen Gäste und während die noch versuchen, die komplexen Emulsion zu verstehen, serviert der Küchenchef ihnen nach und nach ihre eigenen Abgründe.

00:02:22: Ein Film die Perversion der S-Kultur über Kunst, die zur Dienstleistung verkommt und über die Frage was passiert wenn der Koch beschließt dass der Gast nicht mehr König ist.

00:02:36: Tja da werden wir mal sehen was da so passiert.

00:02:39: mein lieber Daniel ich habe es ausgesucht weil irgendwie von der Großküche hin zur Fein Dining-Küche, die aber auch irgendwie eine Großküche ist.

00:02:50: Wenn man die Truppe da sieht und von daher... Ist es ja auch mittlerweile schon, auch wenn er erst Zweiundzwanzig quasi das Licht der Welt erblickte, auch schon irgendwie so ein Klassiker des kulinarischen Kinos ganz speziell natürlich?

00:03:05: Und aus dem Grund dachte ich mal, jetzt wird mal Zeit dass wir ihn anschauen!

00:03:10: Du hast ihn ja auch schon mehrmals glaube ich gesehen, wenn ich richtig erinnere

00:03:14: Ich habe ihn auf jeden Fall einmal gesehen.

00:03:16: Und zwar hab ich den vor ein paar Jahren gesehen und dann schon mal mit jemandem anderes, mit dem Fetik Bröcker einem Koch- und Kunstwissenschaftler auch länger besprochen.

00:03:24: Ich finde auch das ist wirklich ein Klassikerist und ich habe den auch in guter Erinnerung gehabt also in gut erinnerungen sofern dass ich den sehr als gibig fand.

00:03:33: und auch wenn ich selber ja bekanntlich nicht so einen Fan davon bin von Filmen in denen so viele krasse Gewaltmomente eine Rolle spielen ist das doch einer wo ich Ja großzügig drüber hinweg gucke oder sogar finde dass das eben hier so reinpasst in die erzählen Maschinerie und, dass wir da bestimmt einiges finden können worüber wir sprechen mögen heute Abend.

00:03:53: Aber noch einmal bei dir wollte ich mal nachfangen du hast ihn einmal auch gesehen, du hast den schon öfters gesehen, dann hast du ihn damals im Kino gesehen.

00:03:58: Ich habe ihn damals nämlich tatsächlich im Heimkino erst gesehen.

00:04:01: Also

00:04:01: ich habe ihn, glaube ich mal.

00:04:02: Wenn ich es richtig erinnere, hab' ich ihn im Flugzeug.

00:04:06: Ich war einmal gesehen ein erstes Mal aber da glaub' ich auch nicht irgendwie komplett.

00:04:10: das war auf irgendeinem längeren Flug und dann jetzt so richtig würde ich jetzt mal sagen also ich konnte mich schon noch an einige Zähnen erinnern aber nicht an das fulminante Dessert zum Beispiel oder so ein paar Zwischenepisoden Aber so einiges kam mir doch nochmal bekannt vor.

00:04:28: Ja,

00:04:28: also auch wie du gesagt hast es sind wirklich gute Schauspieler mit dabei.

00:04:32: Also der Mätrierer aber auch Margot ist ein Schauspieler und ich ziemlich gut finde.

00:04:37: Teilweise auch bei Margot eben auch die ich jetzt immer vor einiger Zeit auf Netflix in so einer Serie das Darm Gammit gesehen habe.

00:04:42: Und also von der schauspielerschen Leistung nur um das ganz kurz vorweg zu sagen weil wir das ja nicht als Hauptthema an unserem Podcast haben.

00:04:48: Es ist einfach ein Film finde ich auch durch seine Dramaturgie und seine Personen fesselt, also da bindet schon dran und man hat das denke ich auch wenn es so ein sehr sauberer Film ist.

00:04:58: Das ist wirklich so ein Hollywood-Film.

00:05:00: ja von der Ästhetik ist es eben super ausgeleuchtet.

00:05:04: Es ist ganz klar so ein gefiltertes Bühnenbild und trotzdem ist durch die schauspielerrille Leistung finde ich kein Moment so dass man das Gefühl hat man sitzt in so einer ganz simplen Geschichte sondern man hat es mit Posaikonisten zu tun die überzeugt in den Rollen auftreten Manchmal geradezu unheimlich überzeugend.

00:05:23: Ja, das stimmt.

00:05:24: Ich habe ja auch noch so paar Fakten dazu.

00:05:27: Bin ich hundertprozentig sicher ob das stimmt?

00:05:29: Jedenfalls hab' ich das gefunden.

00:05:31: Dreißig Millionen US-Dollar also deswegen kann man schon von einem hochwertigen Film sprechen ist natürlich auch die Frage wie viel von diesen dreißig Million Dollar zum Beispiel an den Hauptdarsteller gegangen sind, aber nichtsdestotrotz ein hohes Budget und er hat knapp Achtzig Millionen US-Dollar weltweit eingespielt.

00:05:50: also von daher hat sich es doch gelohnt dann dieses Invest entsprechend da einzugehen.

00:05:57: Interessanterweise die Gerichte kommen wir jetzt noch nach und nach auch ein bisschen dazu wurden für den Film von einer echten Drei Sterne Köchin kreiert.

00:06:06: Dominic Grenn, ich habe jetzt nicht nach der guten Dame ge-gugelt werde ich mal noch nach tun im Nachgang und mir mal anschauen wo die gekocht hat oder wo sie kocht?

00:06:18: keine Ahnung!

00:06:19: Mir sagt sie jetzt so auf die Schnelle tatsächlich nichts aber das will ja auch nichts heißen.

00:06:25: Ich bin ja weder Kritiker noch irgendwie selbst Koch.

00:06:29: von daher kann ich nicht jeden Koch und jede Köchin kennen.

00:06:32: Da sind wir ja schon mit deiner Bemerkung fast schon im Film.

00:06:35: Ich denke, dass der Film eine gute Möglichkeit ist oder ein guter Hinweis darauf ist, dass man sich so einen Demut üben sollte.

00:06:43: Also meine Protagonisten, die da essen gehen und die Gäste... Das fand ich für jemanden wie uns, der sich in dieser Szene bewegen will, wo wir eine großartige Affidität haben, sehr exemplarisch sind und wo man immer das Gefühl hat hat was bei mir zumindest, da findet man vielleicht auch so Charaktereigenschaften die hier bis zum Exzess vorangetrieben sind.

00:07:06: Aber wo man dann wie so sieht.

00:07:08: ja vielleicht sollte man selber auch ein bisschen vorsichtig so sein.

00:07:11: Ihr könnt vielleicht mal die Gäste so ein bisschen durchsprechen dass sie auf diese Insel kommen und da ein teures Feind Diningmenü verzehren wollen.

00:07:19: twelvehundertfünfzig Dollar pro Person soll das kosten muss ich auch sagen, also es besteigt auch meine finanziellen Ausgabenfesten und Tricken komplett.

00:07:28: Also da wo ich schon mal Feind Danik Essen war habe ich auf keinen Fall so viel bezahlt.

00:07:33: Also das ist wirklich hier ein High-End aus der Preisliga des Restaurants in dem der ganze Film spielt.

00:07:40: dann haben wir natürlich ganz illustre Gäste und die spielen ja wie auch so ein Portfolio ab von... Personengruppen, die man so im feind Danik für ich erwartet.

00:07:50: Also wir haben zum einen Tyler... Die erste Person, die vorgestellt wird von der Begretung Margot.

00:07:56: Tyler ist jemand, der sich sehr gut mit Essen auskennt.

00:08:02: Im Gegensatz zu den Köchen kennst du jetzt nicht und ich kenne die da auch schon gar nicht.

00:08:07: Er wässte sofort wer das war!

00:08:09: Er kann Zutaten rausschmecken, er kann Gerichte erkennen.

00:08:12: Er weiß wie man Essen und Trinken spricht.

00:08:13: Der kann sozusagen die ganzen Zeichen des Küchenalltags lesen.

00:08:18: Und ist also wirklich sehr involviert, dass da drin werden Margot eben da.

00:08:21: so reingerät nicht nur das Narrativ des Films wo immer wieder gesagt wird sie gehört ja eigentlich hin sondern diese Person die eigentlich gar nicht in solchen etables Morgens oder solchen Settings auftaucht.

00:08:32: Sie verbindet nichts mit Feind Dining Hätte da gar keine Affinität zu, weder aus Staatesgründen noch aus Geschmacksgründen, noch aus Zeitvertreibsgründen.

00:08:41: Sie gehört eigentlich nicht rein.

00:08:42: und dann haben wir eben... Da hast du das auch schon ein bisschen darauf angeführt die Kritikerinnen und ihren Herausgeber also jemand der professionell Küchen bewertet solche Speisen bewertete, die Köche bewerteten und sie entweder in den Himmel lobt und Karrieren eröffnet oder eben natürlich verreist und dadurch Karriere beendet.

00:09:02: Und Menschen auch in den Ruinen treibt, Köche in den Ruin treibt Gastronomen in der Ruine treibt.

00:09:06: Und dann haben wir noch ein älteres Ehepaar das ist so Geldadel aus meiner Perspektive der dauernd in diesem Restaurant auftaucht denn vielleicht auch einen anderen feindagige Restaurants auftauchten.

00:09:18: aber da geht es darum man geht da essen und hat das Geld.

00:09:21: Und das ist, wo geht man halt essen?

00:09:23: Weil wie ich wahrscheinlich war, Pommes puten mit der Ecke gehe.

00:09:25: So gehen die Feind einige und dann haben wir die neu reichen Schnösel drei Leute, die im Geld schwimmen irgendwie zu Geld gekommen sind durch mehr oder weniger seriöse oder illegale Machenschaften und da einfach Geld verbrassen oder einfach so Action suchen.

00:09:40: für diese ist das pur event Gastronomie.

00:09:43: Dann haben wir noch einen Schauspieler mit seiner Freundin Beraterin.

00:09:48: Er hat damit gepraht, dass er den kennt und ist da hingegangen und sie hat sie mitgenommen und wollte so einen schönen Abend haben.

00:09:54: aber im Grunde genommen ist das so nebenbei Publikum würde ich fast sagen.

00:09:57: Aber Prominent findet man eben in solchen feind Deine Restaurants auch weil man als Prominenter da so hingeht und sich auch damit schmückt.

00:10:03: Und ja es gibt eine schöne Zusammenstellung von verschiedenen Interessenten Gruppen die hier auf der Seite der NEMA auftauchen.

00:10:11: Würdest du das aus deiner Erfahrung auch so sehen?

00:10:14: Dass man solche Leute genau in diesen Restaurants findet und vielleicht auch manchmal Gefahr läuft, selber so ein bisschen in eine dieser Rollen rein zu rutschen.

00:10:21: Also vielleicht nicht die neu reichen Schnürse oder Geldade dann würde ich uns das beide vermutlich nicht zuzählen.

00:10:26: Man weiß ja eben doch einiges bei Essen oder verliert man mit dieses Distanz zum Produkt, zum Setting kam bei mir so auf.

00:10:33: Ja also es ist... Ein Spiegel der Gesellschaft, würde ich sagen den sie da durch die Bank weg an die Tische gesetzt haben.

00:10:43: Die man natürlich häufig irgendwo antrifft wo es heißt gesehen und gesehen werden.

00:10:50: ja das ist dann schon auch ein Statussymbol du hast es ja auch angesprochen.

00:10:57: Das muss man sich erst mal leisten können aber auch natürlich leisten wollen und die gehen nicht essen, weil sie Hunger haben.

00:11:05: Sondern wir wissen auch nicht mal ob's ihnen dort schmeckt sehr wahrscheinlich sondern sie gehen dorthin, weil dort andere nicht essen können oder weil andere dort auch gegessen haben.

00:11:15: ja das ist ja der Punkt und vor allem kann da nicht jeder essen.

00:11:19: also es ist ja auch irgendwie so eine Klassentrennung die dort stattfindet und da hat sich du hast ja gesagt mago magot Wie heißt sie eigentlich wirklich?

00:11:28: Das kommt ja auch nachher nochmal.

00:11:30: Ich muss es irgendwo, habe ich es mir auch notiert wie sie Erin eigentlich glaube.

00:11:35: ich heißt sie genau jedenfalls die passt ja da überhaupt nicht rein und das merkt man ja auch in der Folge dessen dass dort immer wieder sie dann rausgepickt wird um geklärt zu werden wer sie ist und wo sie steht warum wo man steht das werden wir ja auch noch gleich erfahren.

00:11:53: aber wie gesagt diese Klassengesellschaft, das ein bisschen sieht.

00:11:57: Das Statussymbol und natürlich dann auch diese Freaks einerseits, diese Kritikerin Lilian und der Fudi auf der anderen Seite.

00:12:07: Er wäre vielleicht gerne ein Kritiker aber hat es bisher noch nicht geschafft.

00:12:11: er fotografiert ja auch alles weiß natürlich auch alles Und meistens auch noch besser tritt dort oft genug in die Fettnäppchen.

00:12:19: Aber wenn der Koch, wenn der Slow-Wake was sagt dann ist schon mehr betet den Koch förmlich an also das ist für ihn schon was Gott gleiches da sein zu dürfen und Duldet er auch gar keine Störung, die es natürlich hin und wieder gibt.

00:12:35: Aber er ist so vertieft in das was ihn da erwartet und versucht das einfach.

00:12:41: ja er will dieses Erlebnis haben dass dort stattfindet und ignoriert alles links und rechts obwohl vieles passiert währenddessen er dort ist.

00:12:51: Und diese Kritikerin Ja, du hast es gesagt.

00:12:54: Sie kann Karrieren aufbauen oder auch dergleichen zerstören weil nur irgendein Detail nicht passte und das merkt man ja ne?

00:13:02: Die Sizeräde des Essen anstatt überhaupt auch irgendwie zu genießen zitiert hier alles ganz genau und ist ja schon empört nach dem glaub zweiten Gang oder sowas.

00:13:13: Es ist mit wo das Brot fehlt usw.

00:13:16: Das ist ja was dann... dann kommt.

00:13:20: Aber das ist ja für Empörung sorgt.

00:13:22: und diese reichen Stammgäste, die Liebrans, die waren schon elfmal da und wie man auch später sieht können sie aber kein einziges Gericht dass sie in diesen Elfmal gegessen haben überhaupt aufzählen weil Sie es gar nicht mehr wissen.

00:13:41: Und für sie ist ganz klar das Essen, da muss man halt hin.

00:13:45: Da kann man hier sagen und prallen sehr wahrscheinlich ja!

00:13:48: Wir waren jetzt schon elf Mal dort obwohl man ja ganz wenig Platz in diesem Restaurant hat und wirklich sehr selektiv da überhaupt dann auch Gäste hinkommen.

00:13:57: ich mein gut ne?

00:13:58: Zwölf Hundertfünfzig Dollar ist eine Stange Geld, aber man darf auch nicht vergessen.

00:14:03: Es ist ja eine Hinfahrt und Rückfahrt auf die Insel auch noch im Preis inkludiert.

00:14:07: also das relativiert dass gleich gleich wieder ein bisschen Ja.

00:14:13: aber da sind so wirklich so ne Mischung Die is illustre Illustra auch dieser abgehalft hatte Schauspieler der der da irgendwie auch fehl am platze ist.

00:14:23: warum er da ist wird mir ja auch noch erfahren.

00:14:25: Aber es ist irgendwie eine interessante und wie ich eingangs auch gesagt habe.

00:14:31: Ich glaube, das ist wirklich ein guter... Spiegel der Gesellschaft, wenn man dann auch noch das Personal dazu zählt dass da so mit von der Partie ist sei es jetzt hier die Assistentin oder auch dann der Sucheff und die Suchefin.

00:14:48: Oder wie auch immer ja ich mein das nimmt natürlich da auch Fahrt auf weil jeder dann so seine Rolle.

00:14:53: oder man kriegt von jedem die wir jetzt hier so schön aufgeführt haben vor allem du im Detail weil man denn auch wirklich immer nochmal so ein Einblick in diese Person bekommt, weil jede Person spielt immer wieder bei jedem Gang dann auch eine Rolle und man lernt diese Personen mit all ihren hauptsächlich Fehlern möchte ich mal sagen.

00:15:14: Und Verfehlungen dann Stück für Stück kennen und die Story treibt Stück für Stück dem Höhepunkt entgegen und man ahnt eigentlich noch gar nicht so bei der Vorspeise auch nicht beim Brot- und Buttergang Denkt man noch gar nicht, wohin es steuern wird bis dann eben so ein sehr explosiver Gang kommt.

00:15:38: Wo alle dann irgendwie plötzlich merken, oh irgendwas läuft hier falsch.

00:15:43: Ja aber das ist sehr, sehr spannend.

00:15:45: Man denkt auch zuerst naja gut, es ist halt eine Sterneküche drei Sterneküche da herrscht Zucht und Ordnung der wird einmal laut geklatscht und alles den Strammen in der Küche und Antworten natürlich immer schön rechef und ja Chef und Ansagen werden gemacht Und ja, also im ersten Moment denkt man wow ne?

00:16:03: Das ist ein wirklicher Sternetempel bei dem man unbedingt vielleicht auch mal gewesen sein muss weil es da kulinarisch wirklich in die Höhen geht.

00:16:14: Ja genau das würde ich auch von unterschreiben was du sagst dass man am Anfang keineswegs vermutet in welche Richtung der Film geht und für alle Zuhörer.

00:16:24: Ich denke wir werden jetzt auf jeden Fall Spoilern.

00:16:25: im Lauf des Gesprächs und am Anfang hat man finde ich auch das Gefühl Fast eine Hommage an das Feindinig, an die Old Quisien.

00:16:34: An die Modernen.

00:16:35: Es ist sehr schön inszeniert und natürlich ist es so klar, dass es super teuer ist.

00:16:40: Es tauchen diese Schlüssel auf.

00:16:42: Die Kritikerin ist sicherlich eher unsympathisch und Teiler sind pedant, könnte man sagen schon am Anfang.

00:16:49: aber es ist irgendwie noch alles im Rahmen Menschen mit ihren Schwächen Kleineren, also noch nicht so großen Verfehlungen wie sie dann nachher zum Vorschein kommen.

00:16:57: Und vor allen Dingen ist es ein schönes Essen.

00:16:59: man wird über diese Insel als die da ankommen ja auch geführt von Elsa der Frau die sich um die Gäste kümmert und das erinnert sich auch an vieles was wir in den letzten Jahren als radikal regional in der Sternegastronomie so erlebt haben.

00:17:13: Da wird's irgendwie gezeigt.

00:17:14: hier dieses Insel die produziert eigentlich alle Lebensmittel alles kann hier vor Ort produziert werden.

00:17:18: Es muss überhaupt nichts groß angekart werden.

00:17:23: hergestellt wird, wie die gelagert werden.

00:17:25: Wie lange das Fleisch schon hält?

00:17:27: Es wird zu allem so eine Geschichte

00:17:28: erzählt.".

00:17:29: Also das ist ja auch genau das was man so erwartet heutzutage weil man so essen geht gut essen geht sehr gut essen gehen dass man eben das Essen nicht nur bekommt und dann isst man es oder schmeckt es sondern man soll eben auch dazu so ein Narrativ bekommen.

00:17:45: Das soll eingebettet sein.

00:17:46: also man will als Konsument wissen wo das herkommt und man will dann was erzählen können.

00:17:50: Das führt natürlich auch dazu Kulinarisches Wissen erlangt, mit dem man dann auch wiederum Gespräche führen kann.

00:17:56: Natürlich anderen beeindrucken kann das jemand weiß dann eben wie lange dass da genau hängt auf den Tag oder wo das genau angebaut wird.

00:18:03: ja so.

00:18:03: Das passt irgendwie so gut finde ich als Zeitdokument im ersten Teil zur aktuellen Hochküche die wir glow haben und die wir auch bewundert haben, wo wir auch gerne essen gegangen sind auf niedrigerem Niveau.

00:18:20: Dann kommt man in diesen Raum rein und dann wird er verteilt und beginnt ja mit schönen Gängen oder auch mit kleinen Überraschungen, Variationen, Irritationen.

00:18:29: also dieser brotlose Brotgang da kann man natürlich erst mal darüber erstaunt sein.

00:18:35: Klar, die Schnürsel wollen dann auch direkt noch Brot haben.

00:18:38: Weil sie bezahlen ja hier eigentlich so viel Geld und sie wollen jetzt um den Brott haben andere Bäckern.

00:18:43: aber da war ich als erst mal gekostet weiß ich noch eigentlich doch der Ansicht Ja das ist eine witzige Idee.

00:18:49: also man lässt das Brot weg und konzertiert sich jetzt hier auf das Beiwerk.

00:18:52: Also es sind die Beilagen oder das Hauptelement.

00:18:56: Warum nicht?

00:18:57: Solche Spieler rein gibt's finde ich schon ein fein Teil.

00:19:00: Das will man hier auch so haben.

00:19:01: Und dann merkt natürlich dass hier dieses Menü aber auch diese sehr personalisierte und diabolische Wendung nimmt oder die Fahrt aufnimmt.

00:19:10: Auch das, fand ich ist etwas was wir ja in den letzten Jahren im letzten Jahrzehnt in der Sterneküche erleben konnten.

00:19:18: Zumindest drüber gelesen konnten wir das also diese illitären Restaurants Die Gäste tatsächlich im Vorfeld nicht nur den Tische geben, sondern sich auf die Gäste vorbereiten.

00:19:30: Da sind wir richtig mit denen auseinandersetzen.

00:19:31: also da wird der Gast gegoogelt.

00:19:33: Der Gast wird auch als ganze Person soll ja wahrgenommen werden in dem Restaurant oder sich wahrgenommen fühlen und hier wird eben auch dem Gast wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt.

00:19:43: Da wird im Vorfeld Recherche betrieben und dann natürlich wenn man normalerweise ins Restaurant geht und der Gastgeber das Astronom kennt einen schon.

00:19:51: Da erwartet man natürlich als Gast Es werden schöne Sachen erzählt.

00:19:55: Das soll ja ein schöner Abend, ein schönes Erlebnis werden.

00:19:58: und hier passiert dann genau das Gegenteil.

00:20:00: es wird auf einmal Es sind ja Menschen und wir alle haben unsere Fehler und Verfehlungen, hast du auch gesagt.

00:20:05: Und hier wird der Fokus nicht auf die schöne Seite der Person geht sondern auf die Verfehnung.

00:20:10: Da kommt auf einfach diese Tako Gang fand ich auch schon super.

00:20:13: also das da auf den Tortillas dann drauf gedruckt war Die Affäre des Ehebands, die dann da offenbart wird, da wird gezeigt wie Tyler Downer diese Fotos schießt was er eigentlich nicht machen soll.

00:20:23: Da wird die gefägte Bilanz der Schnösel aufgelistet.

00:20:28: Auf einmal merkt man, wie viel von einem selber möchte man in dem Abend sein.

00:20:31: Ja womit möchte man konfrontiert werden?

00:20:33: und für das dazu dass der Geschmack dann ordentlich vergeht wird.

00:20:36: Das ist soviel Irritation, das beschießt übers Ziel hinaus.

00:20:39: Und trotzdem ist es bis zu diesem Moment würde ich sagen ein guter Einblick über Blick

00:20:47: über

00:20:48: die wichtigsten Aspekte der Hochküche in unserer Gegenwart.

00:20:53: Dann kommt natürlich dieser krasse Gang wo sich stellvertretende Chefkoch suizidiert und vorher noch aber auch diese Erklärung dazu gibt.

00:21:04: Und das ist natürlich auch etwas, wo dann das System Hochküche als sehr selektiver, als sehr darwinistischer Apparat zum ersten Mal offen gelegt und auch dekonstruiert wird.

00:21:18: Da würde mich dann gesagt, dass sich dieser Jeremy wird vorgestellt, als jemand der also durchaus engagiert in dem Feld ist.

00:21:25: Der Talent hat das wird er gar nicht bestritten, der sogar richtig gut ist.

00:21:29: aber das sagt dann eben sein Chef Er hat kein Genie und er wird diesen diesen Sprung den Zollweg irgendwann geschafft hat.

00:21:37: Den wird Jeremy nicht hinbekommen.

00:21:39: Und gleichzeitig ist Jeremy auch klar geworden die Art wie man in der Küche lebt und dass was man dafür opfern muss um so zu werden.

00:21:47: Das is eigentlich ein unerträglicher Lebensstil, wenn man noch ein bisschen Mensch sein will.

00:21:54: und diese Erkenntnis die führt dann dazu dass er sich opfert.

00:21:59: Und in dem Moment bricht natürlich alles zusammen.

00:22:01: also da ist irgendwie klar hier geht es ums Überleben.

00:22:04: das ist etwas mit mir eigentlich nicht konfrontiert werden will Wenn man einen schönen Abend im Feind Dining haben will.

00:22:09: ob es nur um Genuss, um Prestige oder um Selbstdarstellung geht

00:22:13: Ja das ist wirklich so geht ja mit einer anderen Absicht in dieses Restaurant, vielleicht nochmal gerade zurück zum Brotteller bevor ich dann auch gleich zum Suizid des Suchefs noch mal erspringe.

00:22:26: Der Brottella das fand ich ja du hast gesagt es könnte durchaus gewollt sein und man hinterfragt ja durchaus manchmal anstatt einfach tatsächlich das mal so hin zu nehmen.

00:22:38: Der Slowik sagt auch irgendwann, ja Sonderwünsche.

00:22:43: Hier der Investor, der das ganze Ding finanziert hat.

00:22:47: Er hätte immer Sonder-Wünsche gehabt obwohl er ja wusste dass es hier keine Sonder Wünsche gibt sondern Es ist einfach das gesetzte Menü und dieses Menü wird gegessen.

00:22:55: Ende Schluss aus weil sie sich da was dabei gedacht haben.

00:22:59: Und genauso bei diesem Brott Teller mit verschiedenen Dipps und Emulsionen, aber kein Brot.

00:23:05: Du hast es ja gesagt?

00:23:06: Da sagt er, Brot ist das Essen der armen Leute.

00:23:09: Es ist Essen der Bauern!

00:23:11: Und da niemand im Raum ein Bauer ist bekommt sie auch heute kein Brott.

00:23:16: So Schluss natürlich sehr schön inszeniert.

00:23:18: die Story erzählt dass es ja auch das was du sagst ist was ja auch Realität ist.

00:23:22: Die Inspiration für diesen Film Zweiundzwanzig da gab's natürlich genau solche Konzepte auch die es immer noch gibt Das Nome in Kopenhagen klar zu sagen und dann in Schweden verficken, diesen abgelegen hyperregional.

00:23:38: Bauen alles selbst an, wie auf dieser Insel.

00:23:41: Da war ja eine Räucherkammer.

00:23:43: Man hat selbst geschlachtet und ist nach den Jakobsmuscheln getaucht.

00:23:48: Also man hat wirklich alles dort gemacht.

00:23:50: Hyperregional!

00:23:51: Und eigentlich auch schon, wie man das manchmal da im Noma oder in anderen sieht, fast secktenartig.

00:23:57: Weil man folgt diese Religion die der Chefkoche vorgibt... Und es darf nichts hinterfragt werden.

00:24:05: Man darf froh sein, wenn man ein Jünger oder eine Jüngerin sein darf, die kostenlos oder für Kostenlogie vielleicht dort arbeiten darf und Praktikum machen darf.

00:24:15: Egal wie sich auch der Chef verhält und benimmt, wie man das ja auch bei Rezipi und Noma jetzt noch mal ganz stark gesehen hat nachdem dann da die Welle hochkam oder auch in Deutschland mit Christian Jürgens usw.

00:24:29: Also das passiert natürlich immer weil diese Köche fast gotthaften Status bekommen wenn sie einen Super Bewertung über Jahre hinweg schaffen.

00:24:39: und man ist froh, wenn man dort war.

00:24:43: Nicht nur als Gast sondern vor allem auch als Mitarbeiter ja?

00:24:46: Und das führt natürlich dann eben zu so etwas was da in diesem Gang in Jeremy's Wahnsinn endet.

00:24:53: Ja weil er da tatsächlich wie du sagst spürt was mal alles damit auf dafür aufgeben muss.

00:25:01: Klaus Lovik hat es auch gesagt im Film, wir arbeiten am Rande des Wahnsinns um Menschen zu befriedigen die nicht befriedigt werden können und das sieht man ja auch da.

00:25:11: Alle müssen ja glücklich sich glücklich schätzen dass sie diesen Abend erleben dürfen.

00:25:17: klar Sie zahlen dafür aber sie sind ja nicht glücklich und deswegen kann sie gar nicht befriedigen.

00:25:22: und sagt er richtig und dann arbeitet Köche sechzehn Stunden am Tag ruinieren ihre Gesundheit nur irgendwie.

00:25:29: so ein.

00:25:29: Pinzetten essen Das ist ja ein wahnsinniger Aufwand, schon allein diese Vorspeise.

00:25:34: Die Insel nachgebaut mit verschiedenen Kräutern und so weiter.

00:25:38: Jedes Einzelne wurde da irgendwie gesteckt... ...und das für Menschen die das gar nicht irgendwie schätzen.

00:25:44: Und das macht natürlich krank!

00:25:46: Ja?

00:25:47: Das führt für viele in Suchzeis.

00:25:49: jetzt Alkohol, Drogen oder letzten Endes auch Burnout oder ähnliches.

00:25:54: Jeremy, du hast es ja gesagt.

00:25:56: Er kriegt dir auch noch tatsächlich vor den Gästen voll eins in die Fresse von seinem Mentor oder von seinen Gott, denen er da anbetet, der ihm sagt hey du bist zwar gut aber du wirst nie großartig sein und das ist das was man natürlich auch ein echten Trakötin sieht.

00:26:13: also ich finde Der Film greift da wirklich auch das auf, was in der Realität passiert.

00:26:19: Einerseits von Restaurants Arten und wie man dort vielleicht funktioniert.

00:26:25: aber auch hier gab es ja auch einen Suizid in der Sternegastronomie Französischer Drei-Sternekoch, Bernat, sowieso der sich im Jahr twohtausend drei das Leben nahm weil er Angst hatte einen Michelin-Stern zu verlieren.

00:26:39: Und dass ist halt dieser Leistungsdruck.

00:26:44: Und das ist jetzt die makabere Spitze, dass dann plötzlich hier alles abgehängt wird.

00:26:48: Es wird so ein bisschen in Lorberg-Kranz gelegt und dann stellt er sich dahin.

00:26:52: nach seiner Beichte nickt da nochmal einmal hier der Slowik und dann greift er plötzlich unter die Schürze, nimmt sich die Pistole und jagt sich eine Kugel durch den Kopf.

00:27:03: Alles sind irgendwie erschüttert und erschrocken außer einer.

00:27:06: Tyler, der genießt es essen und ist fasziniert von dem was da aufm Teller ist und kriegt nicht mal mit was da passiert Und der ist nämlich genauso auch in diesem Film.

00:27:16: Er wäre vielleicht gerne einer von ihnen, ne?

00:27:18: Also er kann halt wie man nachher feststellt gar nicht... also der werde erste, der sehr wahrscheinlich nach einer Stunde, nach einem Tag zusammengebrochen wär und sagt okay das ist gar nicht das was ich hier vielleicht für mich sehe und ab diesem Zeitpunkt, ab diesem Suizid is eigentlich klar was Sache ist.

00:27:37: Für viele noch nicht so ganz aber das spitzt sich dann quasi in einer Spirale der Gewalt, so wie du es auch beschrieben hast.

00:27:43: Ja ab dem Zeitpunkt wird der Film tatsächlich sehr gewalttätig weil dann immer mal was passiert da wird hier mein Finger abgeschnitten und wird Jagd auf Menschen gemacht.

00:27:54: also ja man ist sich zimperlich mit seinen Gästen obwohl der Gast ja König ist aber im dem Fall nicht mehr.

00:28:02: Ja, der Gast ist genau.

00:28:03: Der ist in dem Film ja nicht König, sondern König ist Slowik.

00:28:06: Also das ist derjenige, der Gott gleiche Künstler ist.

00:28:09: Der Gottkünstler könnte man sagen, der Künstlern-Gott so rum.

00:28:12: Der kundinatische Künstlerin und der aber gemerkt hat, dass leider seine Jünger zwar kommen und für die Ritualen bezahlen, aber leider nicht erkennen können was er da macht.

00:28:25: Das Rituar funktioniert, aber leider Inheitslehrung.

00:28:28: Es ist auch eine Art von Es gibt ein Begriff Ballistetsbeleidigung.

00:28:31: Ich musste immer denken, er hat das Gefühl, dass er mehr Trebleidigungen ausgesetzt und der Gast wurde vielleicht lange Zeit als König behandelt.

00:28:40: aber hier dann wurde irgendwie so klar also eigentlich ist er nicht der König sondern das sind alles leider unwissende Idioten Trottel im besten Fall oder leider wie bei Tyler zwar vielleicht Kenner ja aber eigentlich perverse gläubige oder asoziale Fanatiker die eben... Also das ja bei Tyler als der Probleme, dass er eben überleichen geht für dieses Erlebnis.

00:29:02: Also Tyler finde ich... Das ist die Figur, die ich am Spanzen finde.

00:29:07: Ich hatte auch schon mal mit anderen gesprochen oder vielleicht nach dem ersten Fall gelesen.

00:29:11: Ich weiß nicht mehr genau wo ich es herrte.

00:29:12: Da wurde immer so... Tyler wäre sich die schlimmste Figur an der ganzen Geschichte.

00:29:16: Ich muss sagen, klar, Tyler ist eine unangenehme Person aber aus meiner Perspektive ist das jemand, der auf der Bahn in die falsche Spur gekommen ist und natürlich auch seine Menschlichkeit verloren hat.

00:29:26: Er ist ja jemand, objektiv sehr gut auskennt.

00:29:29: Und ich finde auch, er hat eine gewisse Leidenschaft und zwar eine Leidenschaft für das Wissen über das Essen.

00:29:35: so die besitzt ja und die nehme ich ihm auch wirklich ab.

00:29:38: also es ist nicht nur jemand der da Prestige sucht sondern erst wirklich voll drin in diesem in den Zeichen lesen verknüpfen in dem wissen sich arbeiten und dann noch anwenden können über das Kulinarische.

00:29:54: aber er hatte im zwei große Probleme.

00:29:59: Das eine ist natürlich deine Unmenschlichkeit, also er weiß ja im Vorfeld dass bei dem Essen alle sterben werden.

00:30:04: Ist ja x-mal abgelehnt worden das er da hinkommen darf und wurde sogar sagt alle werden sterben und er wollte trotz der hingehen.

00:30:10: Das finde ich an sich schon mal eigentlich schon wieder so ein... Also zum Paarztagzug ist das falsch.

00:30:14: aber einen Zug der ihn als Charakter irgendwie stark macht für seine Leidenschaft an diesen Experiences in diesem Leben teilzunehmen zu erwerben, ist er bereit sein eigen Tod in Kauf zu nehmen.

00:30:25: Das finde ich okay.

00:30:26: da ist wirklich jemand also sieht seinen Lebenssinter drin das bereite sich selber dafür zu opfern.

00:30:31: aber natürlich was er nicht machen durfte wirklich nicht machen dürfte ist da die frau mago mit reinziehen weil sie weiß nicht dass sie sterben wird.

00:30:39: teiler weiß es und er nimmt sie mit nämlich als missbraucht sie als eintrittskart um da reinzukommen.

00:30:43: und das ist natürlich irgendwie Das ist wirklich grenzüberschreitend.

00:30:47: So sehr, dass auch ich, wo ich sagen muss, ich bin immer moralisch ziemlich flexibel und aber auch, das geht wirklich zu weit.

00:30:53: Und er ist ja auch als diese ganzen schlimmen Dinkel der Film passieren.

00:30:57: Er nimmt das auch weiter als Menü... Teil war.

00:31:00: Also zeigt ja gar keine Regung, dass die Männer die Möglichkeit haben zu flüchten.

00:31:04: Also erst läuft er gar nicht weg und dann sagen sie auch Sie müssen laufen und denken wahrscheinlich noch so Ja okay das gehört zum Milieu dazu.

00:31:09: da muss ich jetzt auch weglaufen.

00:31:10: aber Hochzug sieht man wieder Scheibekleben von außen des Restaurant rein gucken wie die anderen essen.

00:31:15: also erst bereit sich zu opfern.

00:31:17: aber es wirklich unmenschlicher fanatisch dabei ist A-Sozial.

00:31:22: Er kann die Gemeinschaft die Essen auch stiften sollte im besten Fall er kann ihn nicht genießen.

00:31:27: Und der zweite große Fehler aus meiner Perspektive bei Tyler's Persönlichkeit oder das große Problem ist, dass er die Distanz zu seinem Gegenstand verloren hat.

00:31:36: Also ich habe mich ja manchmal gefragt.

00:31:37: also ich finde es auch spannend so viel über Essen zu wissen und Dinge sich zu arbeiten und zu identifizieren.

00:31:42: Er hat eigentlich aus meiner perspektive einen recht wissenschaftlichen Zugang an die Materie.

00:31:47: Also erst jemand der von außen sieht da passiert irgendwas Spannendes Und er kann sich genau die Elemente erarbeiten er kann das beobachten er kann es beschreiben auch noch teils genießen finde ich, obwohl er natürlich auch schon... das ist auch schon super wissenschaftlich diesen Zwang zur Dokumentation hat.

00:32:03: Also er kann das Fotografie nicht lassen.

00:32:05: Das würde ich fast auch schon als noch als wissenschaftliche Dokumentationshang oder Zwang einordnen.

00:32:11: aber er glaubt dann eben und braucht es für seine eigene Persönlichkeit dass er dazugehört.

00:32:17: Er gehört zum Forschungsgegenstand dazu.

00:32:18: Er ist selber Teil der Küche, Teil des Genießs.

00:32:22: Teil des Kultes den er beobachtet und das ist er eben nicht!

00:32:24: Das ist die Selbstüberschätzung.

00:32:26: Das ist das wo er seine eigene Rolle als Beobachter übersteigert und da sieht man dann auch an seinem krassen Scheitern in der Küchen wo er dann mal was kochen soll und dann, genau da würde ich auch sagen... Da hat der nicht erkannt dass er auch nur so kocht wie ich.

00:32:40: Und in so einer Stresssituation aus dem Handgelenk irgendwas tolles Zauber zu können das würde auch bei mir von die Hose gehen und da würde sich sagen man muss diese Selbstreflexivität haben und seine Grenzen kennen kann die ganz grenzen nicht erkennen bis zu dem moment und da bricht natürlich dann für ihn irgendwie seine seine ganze persönlichkeit zusammen und er wird dann ja vom mätere geopfert und scheidet er dann in den fall auch aus dem aus dem film aus weil darbericht das wie ein auseinander.

00:33:07: er erkennt dass eine persönlichkeit fanatisch gewesen ist, dass er sich dazu sehr involviert hat.

00:33:13: Er war eben kein Priester, er war vielleicht noch Ministrant, so könnte ich das vielleicht mit Taffa ausdrücken.

00:33:18: Wenn der Ministrant glaubt, er sei auch der hohe Priester dann ist es ihm selbst.

00:33:23: Überschätzung und ein Punkt für die Sachen was du meintest mit den Fällen oder der Realität aufgetreten sind.

00:33:29: über so Skandalisierung in dem Bereich der Hochküche ja da hab' ich auch dran denken müssen.

00:33:33: Du hast finde ich auch auf jeden Fall recht.

00:33:36: Es ist schon irgendwie natürlich zugespitzt in der Diabolismus.

00:33:41: Aber es ist, finde ich schon nah dran wie so eine Fine Dining Hochküche funktioniert.

00:33:47: Das hatten wir auch schon ein paar Mal gesagt haben das ist eben diese Brigade da hat jeder seinen Posten.

00:33:51: aber du hast jetzt noch mal so schön beschrieben also wie man sich da aufopfern muss und mit welchen filigranen Engagement man die Teller gestalten muss oder vorher alles eben her produzieren muss was dafür ein Leistungsdruck ist dass man ja quasi Arbeitszeiten hat, die völlig absinn von dem was wir sonst so als Arbeitszeichen menschlich ansehen.

00:34:15: Und ich war jetzt in den letzten Zeit auch wirklich Skandale um die Noma gehört habe.

00:34:19: Ich war eigentlich immer verwundert wie empört Die Foodie Bubble war in der ich mich bewegt habe.

00:34:25: also aus meiner Perspektive war das doch klar.

00:34:29: Also da wurde man ja im Noma So empfangen mit Ballier stehen und jeder Gast super wichtig und dann total aufwendig hergestellte Speisen, Speisenkreationen für jeden Gast.

00:34:42: irgendwie nur das Beste.

00:34:43: Super!

00:34:43: Das Erlebnis nachher noch groß rumgeführt werden?

00:34:45: Ja wie soll das denn funktionieren ökonomisch wenn das nicht auf Ausbeutung und Selbstausbeutungen fußt?

00:34:51: Und dann irgendwie nachher zu sagen als es dann hochkocht mit ja oh da sind Leute nicht bezahlt worden oder was?

00:34:57: die sind dahingegangen haben sich natürlich auch selbst verkauft das muss man auch sagen.

00:35:01: wiederum klar, dass sie da einen Pristiten-Resommé rausziehen.

00:35:04: Dass sie ja pristisch erwerben wollen und sich dann in die Selbstausbeutung gegeben haben und die Selbst aus Beutung wurde danken vom Ausbeutungssystem angenommen.

00:35:11: also das muss man sich ja klar machen wenn man eine bestimmte Art von Essen haben will von Kulinarik haben will und da so scharf drauf ist dann sitzt es auch mehr als wahrscheinlich tausend Zwei Hundert Fünfzig Dollar, die das wert ist.

00:35:25: Ja also mit wie du sagst mit Überfahrt mit Rumführen auf der Insel Mit mit Recherche über mich ja und Aufwartung und so lauter Dienerschaft Wie am Königshaus dass man das eben da hat Das ist sowas Spezielles Und elitäres Exklusives.

00:35:41: das hat diese Schattenseiten.

00:35:42: Die kann Man ausblenden aber das Kann man Eigentlich wenn man Bestimmt Bildungsgrad hat meiner Meinung nach ein bestimmtes Wertschirm.

00:35:49: Dann kann man das nicht wissen, sondern das muss im Hinterkopf sein.

00:35:52: Das ist genauso wie wenn es zu einem Discounter geht und sich da Klamotten kauft für zwei Euro oder so was?

00:35:57: Das kann sein dass man sich nichts anderes leisten kann.

00:35:59: Da gehe ich von aus, dass wir auch in unserer Bevölkerung einen Anteil haben der gar nicht das Geld hat dich dauernd faire Kleidung zu kaufen.

00:36:06: aber zu sagen okay ich habe das für zwei euro gekauft und trotzdem hab ich nicht gewusst dass das zu schlimmen Bedingungen produziert worden ist kann mir eigentlich niemand erzählen.

00:36:15: Und das finde ich natürlich in diesem Film auch krass und gut dargestellt, dass es so auf diese Art und Weise bitter-böse zum Thema gemacht wird.

00:36:25: Das hat mich an dem Film auch fasziniert, also dass das sehr plastisch gut ausgeleuchtet gezeigt wurde!

00:36:32: Ja die Faszination des Bösen... Ja, also es ist schon wie immer gesagt haben sehr realitätsnah und auch die Figuren.

00:36:42: Du hast ja Tyler da auch noch mal so schön geschildert der grandios einfach scheitert.

00:36:50: Ja, eine Zwiebel schneiden kann.

00:36:52: Ich meine wer kann das schon so schneiden wie das mit einer Geschwindigkeit geht?

00:36:56: Wir hatten es ja in Juli und Julia da drüber.

00:37:00: man muss natürlich üben üben Üben dann kann man natürlich auch schön zwiebeln schneiden.

00:37:06: aber Tyler scheitert halt.

00:37:07: grandiose ist nervös.

00:37:09: man merkt dass alles ganz unsicher ist und er macht dann halt irgendetwas und Er wird ja da auch süffig sand begleitet.

00:37:17: Das macht ja gibt ihm nicht noch mehr Selbstsicherheit und ich meine, der Slo-Rig ist ja auch noch so unfair.

00:37:25: Er probiert und lässt ihn da erst mal zappeln.

00:37:31: Und Tyler erwartet eigentlich eine positive Besprechung seines Lammkottlets oder was es da war.

00:37:40: Jedenfalls fliegt er dann voll auf die Fresse wenn man das so sagen darf.

00:37:48: Obwohl er noch kurz oben schwebt, wird er plötzlich da voll auf den Boden zurückgerissen und landet ganz schön hart in der Realität.

00:37:56: Er wird irgendwie wegzitiert.

00:37:58: Ich hätte ja mal gerne gewusst was Slowik ihm da eingeflüstert hat.

00:38:04: Man weiß es nicht aber ich glaube irgendwie landete er nachher auch im Gudi-Bag weil das ist ja auch noch ein Preis drin.

00:38:11: man kriegt am Ende auch noch einen Taschen mit.

00:38:13: Mit ein paar Sachen und ich meine bin mir nicht sicher Da ist auch ein Finger von Tyler drin oder so irgendwas, wenn ich es richtig erinnere.

00:38:21: Ach so von Jeremy dachte du?

00:38:23: Oder von Jeremy, aber von irgendjemand jedenfalls vielleicht dachte ich also... Von jemandem ist auf jeden Fall ein Finger drinnen genau und ähm Dass.

00:38:31: es könnte auch, und man weiß halt nicht was mit Teilern passiert ist.

00:38:35: Auf jeden Fall ist er total zerstört.

00:38:38: Und das sieht man eben auch.

00:38:40: Wissen ist nicht gleich können.

00:38:42: Er beschäftigt sich theoretisch Tag ein Tag aus sehr wahrscheinlich damit in jeder freien Sekunde die er da hat aber er setzt zu Hause nicht um Weil.

00:38:52: ansonsten hätte er sicherlich auch so ein Lammkottlet schön auf den Punkt braten können.

00:38:58: Oder hat sich eben was anderes genommen, weil das natürlich auch in dieser kurze Zeit doch recht schwierig ist.

00:39:04: Das muss man natürlich aussagen!

00:39:06: Jedenfalls hätte aus dem Vollen schöpfen können.

00:39:08: also es gab ja tolle Sachen dort und er konnte halt einfach seinen Wissen sein Theorie nicht in die Praxis umsetzen.

00:39:17: Da ist er grandios gescheitert.

00:39:19: und deswegen, ich glaube das hat ihm halt einfach auch so den Boden unter den Füßen weggerissen weil er gemerkt hat ja ich bin doch irgendwie nur ein Blender.

00:39:29: Ein besserer Wisser, ein pedantischer Besserwisser der da auch über Leichen geht.

00:39:34: vielleicht ist ihm da auch bewusst geworden was er da eben der Margot, der Margo, der Arryn angetan hat dass er die einfach dann mitgenommen hat weil immer nur zwei Personen mindestens mit auf diese Insel dürfen oder an einen Tisch kommen.

00:39:52: Und da hatte einfach die Escott-Dame quasi engagiert, damit sie mitkommt.

00:40:00: Obwohl er wusste und dem Abend an diesem fulminanten Abend werden alle sterben!

00:40:06: Wenn man jetzt auch nochmal Marco sich anschaut... Die ist ja wie du auch eingangs gesagt hast, die passt ja nicht in die Gruppe.

00:40:14: Und man stellt auch fest, dass hier der Geldadel, der liebe Herr Leibbrandt entsprechend auch schon sie engagiert hatte und einen kleinen feinen Abend mit ihr verbracht hat gegen Bezahlung.

00:40:31: Sie durchschaut aber auch dieses Spiel und wird natürlich da immer wieder von Slowik heraus gefordert sich zu entscheiden willst du... Auf der Seite der Nehme oder der Geber stehen?

00:40:43: und er denkt, sie gehört eigentlich in die Küche.

00:40:45: Aber nichtsdestotrotz sterben alle da auch noch mal gesagt ja es werden alle an diesem Abend sterben Und sie versucht sich dagegen zu stemmen geht auch über Grenzen indem Sie da Elsa kippt Notruf scheinbar absetzt.

00:41:02: Also gibt es ja immer noch so kleine lustige Zwischenepisoden, dass dann plötzlich nochmal Hoffnung aufkheimt und man denkt, man wird gerettet.

00:41:09: Aber stellt sich doch nur raus – das gehört zur Inszenierung des Abends!

00:41:13: Dass der Küsten-Wachmensch auch zur Küchenkruh gehört und einfach jetzt mal kurz was anderes gespielt hat.

00:41:22: Um einfach zu zeigen wer am längeren Hebel vielleicht sitzt aber auch zu zeigen warum Wärt ihr euch nicht, warum geht ihr nicht gemeinsam gegen uns vor?

00:41:33: Weil halt jeder da nur sein eigenes Ding macht und jeder das ein eigenes will.

00:41:38: Und nicht irgendwie gemeinschaftlich irgendwie kämpfen möchte!

00:41:42: Das führt er den Gästen auch noch mal hin zum großen Finale vor.

00:41:51: Da wird dann ganz klar gesagt so ne fertig also... Ihr werdet alles sterben und ihr habt keine Chance.

00:41:57: Auch wenn immer mal zwischendrin die Kritikerin versucht sie dann auch nochmal bei der neuen Zuschäfin da zu landen, ja ne wir können ja da ich kann sie ja ganz groß machen.

00:42:09: also sehr fantastisch was sie hier kochen und so bis sich dann halt auffest stellt.

00:42:14: okay gut Die hatte eigentlich die Idee dass sich der Abend so zuspitzt und alle sterben werden Also doch keine Chance, sich da irgendwie mit einem Deal rauszureten.

00:42:26: Ja und ich habe auch so den Eindruck aller akzeptieren das bis zu einem gewissen Stück.

00:42:31: dann nachdem klar ist es kommt keine Hilfe und dann steuert es eben ja wirklich im wahrsten Sinne des Wortes dann so auf das grande Finale zu, dass dir sehr.

00:42:43: doch davor du hast mich als Schießbürger Experte eingeführt geht es ja in Richtung Cheeseburger, weil Margot auf ihrem Weg da versucht irgendwie was zu finden wo sie dieses Funke-Rate auch findet.

00:43:01: Sieht sich halt einfach so diese Storyline oder Stationen des Weges von Slowweg.

00:43:08: und was hat er am Anfang gemacht?

00:43:11: Wo er noch glücklicher auf dem Foto aussieht!

00:43:14: Er hat Burger gebraten.

00:43:16: Das ist dann plötzlich, nachdem Slowik ganz enttäuscht ist von ihr und sagt Du bist jetzt auch hier bei den Nähmern.

00:43:25: Und du wirst natürlich aussterben so wie sie alle da sterben.

00:43:29: Da spielt sie plötzlich ihren letzten Trumpf aus und führt würde ich einfach mal sagen auch Slowik so zurück zu seiner Basis des Kochens zur Seele die er eigentlich mal irgendwie hatte diese Leidenschaft Burger braten und das sagt sie ja.

00:43:49: hey also sorry ich bin hier nicht satt geworden Und essen soll der hier eigentlich satt machen weil eingangs hat er auch gesagt es ist alles genau so bemessen.

00:43:58: Schließlich hat er das menu zusammengestellt dass wir mal alles isst Das kann man alles locker essen und man ist dann satt aber Es ist nicht zu viel.

00:44:07: und da sagt halt mago als joker hier Dein Essen schmeckt nicht, du kochst ohne Liebe.

00:44:15: Ich bin immer noch

00:44:15: hungrig.".

00:44:16: Das sind so diese ultimativen Beleidigungen sehr wahrscheinlich die man so einem Koch ins Gesicht schleudern kann.

00:44:24: Aber in dem Fall ist es für sie ja auch die Wahrheit.

00:44:27: und dann sagt sie Ja was kann er denn noch Gutes tun?

00:44:30: Dann hat das gesagt, ja dann mach mir doch ein Burger.

00:44:32: Und da sieht man auch plötzlich wieder Diese Seele dieses Blitzen in seinen Augen und man sieht ihn dann auch wie er Da nicht nur einen Burger zubereitet und Schießburger zu bereitet, sondern wirklich im Endeffekt den ultimativen Schießbürger.

00:44:49: Also ganz kurz zurück zu Tyler wenn ich das richtig gesehen habe dass er sich aufgehängt in einer Rebenkammer da baumelt er mich einmal als Margot dann los geht das Fässchen zu holen und genau ansonsten fand Interessant und klug Gedanken, dass ich da immer mal festhalten will für uns.

00:45:05: Du hast gesagt die jeder verfolgt sein eigenes Ziel seine eigene Sache bei den Gästen.

00:45:09: Ja stimmt das?

00:45:10: mir fällt mir jetzt erst so richtig auf wo du sagst wir haben eigentlich diese zwei Teilung zwischen den Gebern und Nehmann.

00:45:15: So werden ja sie bezeichnet.

00:45:16: und bei den Nehmann Bei den Gesten beim Essenden Da Haben Wir wirklich lauter vereinzelte Individuen Die nur ihre eigenen Ziele Verfolgen.

00:45:25: also Jeder ist für sich da unterwegs.

00:45:28: Auch wenn sie zusammen dahin gehen, wie die Neureicht-Schnürsel oder Kritikerinnen mit ihrem Herausgeber, dass die sind natürlich trotzdem alle in ihrer eigenen Spur unterwegs.

00:45:37: Also jeder denkt eigentlich nur an sich das Essen führt nicht zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis.

00:45:43: also wir haben keine Gemeinschaft und keine Tafel hier nicht mal an dem Tisch zusammen sondern jeder ist für sich zwar zu zweit oder zu dritt aber jeder für sich alleine.

00:45:53: Und auf der anderen Seite bei den bei den Gebern, das ist ja aber auch auf seine Art und Weise unheimlich.

00:45:59: Da haben wir jetzt nicht nur mit der Küche ein Kruh zu tun mit einem Team sondern wir haben es eigentlich mit einer Sekte zu tun.

00:46:05: also die sind ja das ja auch im zugespitzt dargestellt.

00:46:09: Der Mätre ist da wirklich der Künstler-Gott der Sektenführer und die anderen sagen immer nur Ja dass machen wir so und ich meine sie leben ja auch auf engstem Raub zusammen.

00:46:18: Der Guru lebt in seiner eigenen Hütte aber trotzdem sehr spartanisch.

00:46:23: So eine enge Gemeinschaft, die wir da sehen.

00:46:27: Da gibt es dann gar keine Invalidität mehr bis auf das Genie vorne.

00:46:31: Den Kopf, der ist ja eigentlich gerade ein Star Trek, die Borgkönigin, so steuert und auch durch die Uniformen ist ihm die Invalidetät aufgerüst.

00:46:39: Die sind halt alle in dieser Küche, alle im Restaurant aufgegangen.

00:46:43: In dem System, Küche sind sie drin und zwar nicht mal als Einzelne sondern nur noch als Gruppe.

00:46:48: Und dieser Kontrast wird eigentlich super... rausgearbeitet in einem Film dieses Geber und Nehmer, diese unterschiedlichen Dinge ohne da irgendwelche Grautöne zu ermöglichen.

00:46:57: Bis auf eben ja vielleicht Margot.

00:46:59: Und Margot ist genau das ist die der spannende störende Faktor in dem ganzen System.

00:47:05: sie provoziert den Mätere von Anfang an Sie isst ja nicht!

00:47:09: Das ist ja auch.

00:47:10: also nicht nur dass sie sagt am Ende das Essen schmeckt nicht ich finde auch wie du gesagt hast eine große Beleidigung für einen Koch der viel auf sich hält und meint er macht das ultimative essen sondern Von Anfang an erkennt sich die Kunst nicht an, wie ihr da präsentiert wird.

00:47:23: Sie findet einfach einen Veranfang an und das ist ja ein Hype.

00:47:26: Das ist eine Show, sie sagt dazu Tyler kann das zurückgeben soll sich ruhig beschweren oder wegen dem Glas sollte ich keine Sorgen machen, er bezahlt doch dafür.

00:47:36: was soll?

00:47:36: Das ist ein Riesen-Event.

00:47:37: Zeug hier roher Buch.

00:47:39: Sie ist da nicht drin und dann ist sie eben nicht.

00:47:40: Da kommt er schon mal und sagt warum essen sie denn dieses Essen nicht?

00:47:43: Da hat nicht so'n großen Hunger Sie ist überfressen.

00:47:47: und dann kommt der Satz, den du gesagt hast.

00:47:49: Das ist genau abgestimmt ihr man überfrisst sich nicht.

00:47:51: Aber sie ignoriert das und bis zum Schluss hin ist die da der störende Faktor.

00:47:56: und sie erkennt ja dann als sie kurzzeitig in die Hütte von Slowik reinkommt dass er diese Karriere wirklich von ganz unten nach oben gemacht hat nämlich von der Burgerbude, von der ganz profanen Burgerbube hin zur Spitze der Spitzengastronomie.

00:48:12: Und Ja Dann Schafft sie es mit ihrem Alltagsverstand als jemand, der das nicht kennt.

00:48:19: Aber sie ist eben praktisch lebenstauglich.

00:48:22: Ich hoffe, dass sie ihn dann noch mal ruhen kann.

00:48:23: und sie verlangt dann diesen Schießburger.

00:48:25: Also es verlangte aber tatsächlich nicht ein fancy-Schießburger sondern sie viel explizit einhaben, der ganz alltäglich ist so einen normalen Schießberger.

00:48:36: und er verspricht ihr dann tatsächlich denjenigen denen sich schon ihrer Kindheit bekommen hat?

00:48:40: Und auch diesem billigen Papp Burger welcher so richtig erinnere Da muss ich auch sagen, das einzige Mal wo ich beim Film finde dass er nicht akkurat in der Szenerie gewesen ist.

00:48:51: Denn das was die nachher als Burger bekommt sieht also für mich keineswegs aus wie der billige Pappburger den man an der Burgerbude bekommen soll.

00:48:58: Das ist schon so ein... Dass da sich der Fancy Super-Burger.

00:49:01: aber es ist attraktiver richtiger Burger mit diesem Sesambrötchen mehrere Schichten die nicht zusammengepapt sind.

00:49:07: Also das ist schon... Also auch von Alltagsburgers schon sehr guter Burger würde ich behaupten.

00:49:14: Das ist irgendwie ein bisschen irritiert für mich jetzt als Zuschauer, aber ansonsten hast du ganz recht.

00:49:18: Also der Burger ist das wieder, dass er da in seiner Menschlichkeit berührt wird, weil Slawek eben auch schon durch seine Frustration so entmenschlich ist, dass es natürlich verschwenderisch mit allem umgeht am Ende.

00:49:31: Er kocht nicht mehr mit Liebe und Besessenheit und sie schafft es noch mal hinzugüren, indem sie einfach ein einfaches Gericht haben will, das satt macht!

00:49:41: Und dann ist ja auch wieder der Koch... der nicht eine philitäre, schwer zu konstruierende und schwer zu dekonstruierenden Kreation auf den Tisch bringt.

00:49:51: Sondern ein einfaches Gericht das gut schmeckt, dass jemand eine Kindheitserinnerung vermittelt und satt machen soll.

00:49:58: Und das kann sie natürlich dann nutzen um mit dem Essen to go... Eigentlich auch nur vor Paar, könnte man ja fast sagen.

00:50:05: Im Essalltag ja auch von Dining... Also man lässt sich dann ein bisschen was einpacken oder rauszuschleichen und da wird eben ihr die Flucht gewährt werden, die anderen alle zum Dessert verarbeitet werden.

00:50:18: Ja so kann man es wohl sagen!

00:50:20: Genau to go.

00:50:22: im Endeffekt nimmt sie's mit den Rest her des tollen Bürgers Und du hast es ja auch gesagt, also er kocht halt um satt zu machen und nicht mehr elitärer Künstler zu sein.

00:50:37: So trivial wie's eigentlich ist stellt dieser Burger ja auch im Endeffekt diese Arbeitergesellschaft da wenn man so nimmt ne?

00:50:49: Ultimatives Fast-Food Gericht, dass Generationen von Menschen in Amerika oder weltweit auch einfach gegessen haben.

00:50:58: Wenn es gut gemacht ist – klar gibt's jetzt auch die Ketten, da wollen wir gar nicht darüber diskutieren.

00:51:02: aber wenn der Bürger gut gemacht macht er satt und ist befriedigend, da in so einen Burger zu beißen das Fett zu schmecken.

00:51:11: Und dann auch noch Pommes.

00:51:12: Sie wollte ja auch noch pommes dazu.

00:51:14: Und da hat der Slowie gar noch gesagt, die Friteuse war an.

00:51:19: Also konnte ja auch ein bisschen was vorbei eher nicht gemacht, sondern das hat dann einen Assistent gemacht, der kam ja damit mit den Pommes.

00:51:25: aber sie lässt sich das einpacken und nimmt es mit einem Doggybag her.

00:51:31: Wie du sagst, auch im Fine Dining eher ungewöhnlich.

00:51:35: Ich muss gestehen wozu ich schon mal öfter auch geneigt habe dann wenn es am Ende noch ein paar Pitifur oder Pralinen gab die ich mir da nicht reinzwängen wollte hab ich halt gefragt ob man die mir einpacken kann damit ich sie mitnehmen kann weil ja wenn nichts mehr reingeht muss sich dann nicht unbedingt nur noch ein kleines minnsplätzchen nehmen und vielleicht dann plötzlich irgendwie platzen?

00:52:00: aber Aber ja, vielleicht wär's mir dann aus so gegangen quasi der süße Tod.

00:52:07: Den alle nach Debago geflüchtet ist und es aufs Boot geschafft hat das er da lag Und sie durfte fliehen.

00:52:16: weil sie letzten Endes Slowik wieder an den Ursprung seiner Leidenschaft erinnert hat Hat er ihr quasi des freien Geleit gewährt und sie ist weg und raus Spitzt sich eben, genau wie du sagst zu dem Gäste.

00:52:31: Die letzten werden erst mal noch abkassiert und sie kriegen noch ihr Goodiebag, ihr kleines Geschenktütchen und dann werden Sie mit Marshmallow-Mental Schokoladenhüte entsprechend ausgestattet und alles andere wird vorbereitet.

00:52:49: das Letzten Endes dieses S'mores de Seria Keine Ahnung, sie muss ich auch noch mal googeln.

00:52:56: Ich habe es tatsächlich jetzt nicht gemacht.

00:52:59: wo das so was das für ein traditionelles Gericht ist an dass dieses Dessert dann auch erinnert?

00:53:05: jedenfalls Es sind ja die billigsten und banalsten Zutaten Die das Lovic ja aufführt irgendein fürchterlicher gefüllter Keks Marshmallows Und das zusammengeführt, im Endeffekt ist die ultimative Rache an diesen Menschen, die eigentlich nicht wertschätzen was sie da die ganze Zeit vorgesetzt bekommen.

00:53:34: Ja und letzten Endes klassisch amerikanisches Lagerfeuer, das da aufgebaut worden ist... ...und dann wird es entzündet!

00:53:42: Das Ganze geht in Flammen auf und genüsslich beißt Margot da nochmal in ihren Take-Away-Burger, in den Rest des Bürgers.

00:53:56: Und man sieht wie die Insel und das Gebäude und alles in Flammen aufgeht!

00:54:02: Und wirst du nachdem du den Film jetzt gesehen hast weiterhin oder kannst du weiter guten Gewissens ins Feindein hingehen?

00:54:09: Oder hast du jetzt immer Angst dass du auch am Ende zum Dessert verarbeitet wirst?

00:54:15: Ja, wie würdest du den Film jetzt nachdem wir nochmal gesehen hast?

00:54:18: Denn einordnen wäre dein Fazit.

00:54:20: Ja mein Fazit gerne aber dazu vielleicht noch mal.

00:54:23: gerade zu deiner anderen Frage ja ich würde immer noch weiter hin ins Feinden gehen.

00:54:26: Ich werde mich dann aber vorbereiten und die Genaue Story des Kochs, der Köchin zu mir nehmen damit ich vielleicht auch im Notfall diesen Notanker habe und weiß dass sie enchiladas gefühlt hat oder was auch immer.

00:54:46: Genau.

00:54:46: aber das Fazit für Domenio ja es ist.

00:54:51: du hast ja gesagt ich bin der Spezialist für Cheeseburger.

00:54:54: so würde ich's auch bezeichnen.

00:54:56: Der Film ist wie ein perfekt gebratener cheeseburger der einem serviert wird, während das komplette Restaurant um dich herum abbrennt und eigentlich so diese Duftnoten des perfekten gebratenen Burgers auch bringt.

00:55:08: Der ist irgendwie hat bis er ist saftig und er brennt oder tut damit auch weh wenn du vielleicht auf ein Rallapenio oder eine scharfe Zwiebel beißt und dass es genau das wo er einfach so wehtun soll.

00:55:23: So sehe ich das und was sich an diesem Film Marc, als ich ihn jetzt noch mal gesehen habe.

00:55:30: Es ist schon interessant und ich finde es auch gut wie die editäre Foodie-Kultur oder Foodszene Kritikkultur da zerlegt wird weil wir alle kennen diese Leute und manchmal gehört man vielleicht auch wie du eingangs auch gesagt hast Daniel selbst dazu.

00:55:43: Man neigt einfach auch dazu manchmal.

00:55:46: Ach also also da ist doch hier dies oder das.

00:55:50: Und ja ich fotografiere mein Essen auch Ich schmeck's aber trotzdem aber ich dokumentiere es für mich gerne einfach in meiner Erinnerung auch habe und vielleicht auch manches nachkochen möchte oder zumindest mal so probieren möchte.

00:56:02: Und dann sehe ich das, was da auf dem Teller war.

00:56:05: Aber wir kennen diese Menschen eben alle und es ist halt herrlich wie dann diese Gruppen da auch einzeln zerlegt werden und wie sie da über Emulsionen, Texturen reden aber eben vergessen, was überhaupt dieser Genuss bedeutet.

00:56:20: erstmal Arbeit logischerweise und dass man sich auch Zeit nimmt in dieser schnelllebigen Gesellschaft grundsätzlich Zeit nimmt.

00:56:29: Zeit nimmt zu genießen Zeit, um auch eine Gesellschaft zu geniessen mit den Menschen die man da am Tisch nimmt, die auch wahrnimmt und nicht nur das Essen Und Das wird hier einem auch nochmal vor Augen geführt dass das mittlerweile ganz anders ist.

00:56:44: und ja Ganz unabhängig davon Ralf Finnes spielt einfach auch Perfekt diesen gebrochenen Sternekoch und das auch so diabolisch So kalt, aber trotzdem dann als es um den Schießbürger geht mit so einer... Mit diesem Funken-Liebe.

00:57:01: Mit diesen Funkenleidenschaften denkt man fast das kommt ihm gleich eine Träne weil er ist ja leidenschaftlicher Emotionaler bei diesem Bürger also bei seiner Mutter die wir ganz außen vorließen die da immer wieder mit Wein abgefüllt wird und nachher auch im Feuer das Ende findet.

00:57:20: Aber Er spielt diesen Künstler, der seine Seele verkauft hat für Menschen die seine Kunst nicht schätzen.

00:57:28: und das ist finde ich wirklich auch so entkern des Films und des kulinarischen Kinos.

00:57:36: Weil wir da auch wieder die Frage gestellt bekommen warum kochen wir?

00:57:40: Kochen wir um unser Ego zu befriedigen, um Status zu demonstrieren?

00:57:45: oder gehen wir auch so essen?

00:57:46: Das muss man natürlich noch ergänzen.

00:57:49: oder kochen wir um andere Menschen glücklich satt zu machen?

00:57:52: Und das ist eben das, was ja in dieser Szene mit diesem Schießbürger am Ende... ...ist einfach so.

00:57:58: eine Liebeserklärung finde ich auch an ein einfaches Essen.

00:58:02: An Kindheitserinnerungen wie du es auch gesagt hast.

00:58:04: An einen Essen, dass irgendwo ne Seele hat und deswegen gebe ich dem Film vier von vier Gängen!

00:58:11: Ja super, finde ich alles richtig, was du gesagt hast und kann dich auch so unterschreiben.

00:58:15: und genau weil du auch vieles gesagt hast was die eigene Rolle in diesem Koordinat-System für mich wichtig ist, führe ich das jetzt noch nicht nochmal extra aus.

00:58:24: Ich würde eben dann sagen dass The Menu kein Film natürlich über Essen im harmlosen Sinne.

00:58:30: Das ist ein Film bei einem sozialen System, das aus Essen ganz stark Bedeutung, Status, Schuld und auch Unterwerfung macht.

00:58:40: Das Restaurant hier ist keine Gaststätte mehr sondern sagt man der Soziologie so eine totale Institution, also fast wie ein Gefängnis oder eine Psychiatrie.

00:58:49: Wir haben hier Küche und Kloster, Sekte, Bühne und wir haben auch vor allen Dingen einen Hinterrichtungsraum, der uns hier entgegen kommt.

00:58:58: Ich finde es von dem Aufbau des

00:59:01: Films

00:59:03: sehr gut dass man keine Personen letztlich irgendwie reinwäscht.

00:59:08: Also alle Personen die wir so treffen sind in sich Komplex.

00:59:14: Auch Slowik ist zum einen Opfer des Systems, aber er ist auch dessen hohe Priester.

00:59:20: Er wurde von Kritikern, Investoren, reichen Gästen und Food-Fanatikern hervorgebracht.

00:59:25: Aber er verheizt seine Brigade ebenso wie sich selbst.

00:59:28: die Küche.

00:59:29: es hier kein romantischer Handwerksort sondern Opferapparat!

00:59:33: Und auch in den letzten Filmen die Küchen die wir gesehen haben da war das auch schon keine romantische Handwerk ab Ort.

00:59:41: Ja, Opferapparat wie wir ihn hier gesehen haben.

00:59:43: In diesem Film wird hingabe letztlich zur Selbstauslöschung, Disziplin wird zur Sektenlogik Perfektion zur Gewaltform.

00:59:52: Ich denke ist es rausgekommen.

00:59:53: Teiler fand ich als Figur besonders interessant.

00:59:58: Er ist eben nicht nur einfach ein lächerlicher Fudi er isst einen aus der Spure kommender Wissenschaftler des Kulinarischen.

01:00:04: Deswegen fand ich den vielleicht auch für mich selber so ganz spannend.

01:00:09: Tyler kann beobachten, gar keine Frage.

01:00:11: Er kann benennen, schmecken und vergleichen.

01:00:13: Er hat eine echte Passion.

01:00:14: das finde ich immer ganz schön bei Menschen.

01:00:16: aber muss sagen er verwechselt eben seine erkennende Kompetenz mit schöpferischer Teilhabe.

01:00:23: die hat er eben nicht.

01:00:24: Er liebt das Lissen über Essen so sehr dass er Menschen dafür opfert.

01:00:28: Das geht gar nicht!

01:00:29: Er kann nehmen, aber nicht geben, er kann schmecken Aber nicht kochen, er kan verehren, aber er kann auf jeden Fall nicht lieben.

01:00:35: Das kommt in den Film raus.

01:00:37: Ja, das Semenio ein Filmsvergeber undnehmer hatten wir auch gesagt.

01:00:41: Die Gäste nehmen aber sie nehmen ganz viel Status in dem Dienstleistung, sie haben Aura Sie nehmen keinesfalls irgendwie Liebe, Zusammenhalt oder ja Gemeinschaft.

01:00:50: die Küche wiederum, sie gibt Arbeit Körper Lebenszeit Schönheit.

01:00:53: Aber irgendwann gibt es sie auf eine falsche Art und Weise nämlich überhaupt nicht mehr gastlich Sondern sie fängt an ihre Gäst zu bestrafen.

01:01:00: Ja die einzigen Unterbrechungen mit diesem tödlichen System ist nochmal kurz vor Ende dieser Schießbürger.

01:01:05: Für einen kleinen Moment sehen wir kein Genie, keine Offenbarung.

01:01:07: Wir sehen keinen Experience etwas wonach wir vielleicht auch alle ganz stark suchen.

01:01:12: heutzutage muss man sich auch mal selbst kritisch hinterfragen kann man sich selbst erfahren.

01:01:17: sondern wir sehen ganz kurz jemand der einfach Essen bestellt und für einen kurzen Moment sehen wie auch ein Koch der wieder für den Menschen kocht um nicht für ein System.

01:01:25: und ja das ist die bittere Pointe dieses Films Essen wird gefährlich wenn es nicht mehr Sättigung, Gabe Geschmack und geteilte Gegenwart sein darf Sinnmaschine wird.

01:01:36: Dieses Restaurant, das scheitert nicht daran dass dort zu ernsthaft gekocht wird es schaltet daran dass aus Küche ein Kult geworden ist und Kulte verlangen irgendwann Menschenopfer.

01:01:45: Das mag in dem Film dramatisch zugespitz dargestellt worden sein aber es hat eine Verbindung in die Realität.

01:01:52: ich fand den film alles im einem eine super Geschichte.

01:01:56: Ich fand viele spannende Dinge darin thematisiert.

01:02:00: drei Komma fünf von vier Gang geben.

01:02:02: Also nochmal vielen Dank, dass ihr vorgeschlagen hast und ja habt mir auch im Gespräch mit dir noch mal einiges eröffnet und Gedankenanregendes bereitet.

01:02:11: Ja

01:02:11: gerne doch Daniel!

01:02:12: Und nach diesem blutigen Ausflug in die Ott-Kuisine brauchen wir doch sicherlich beim nächsten Mal etwas was die Seele mehr wärmt.

01:02:24: keine Ahnung ich lass mich überraschen du wählst der wieder aus?

01:02:28: Ja, genau.

01:02:29: Den wir jetzt doch Großküchen hatten, Küchenbrikaden hatten, Emotionen so ein bisschen raus kamen bis aufwärts vielleicht noch Gewalt oder wir hatten auch relativ viele Menschenopfer in letzter Zeit.

01:02:39: also Kanibalismus war für uns immer wieder ein Thema würde ich jetzt sagen davon brauchen wir ein bisschen Erholung.

01:02:44: und ich wollte nochmal einen Film gucken den ich überhaupt nicht kenne der aber ja vielleicht ganz schöner Film ist.

01:02:51: so suggerieren das mir die Filmplakate.

01:02:53: wie gesagt ich habe auch nichts über die Hand und bis dann gelesen.

01:02:56: Ich schlage vor dass wir das nächste mal den französischen Film von zwei tausend zwölf die Köchin und der Präsident uns anschauen und besprechen.

01:03:05: Sehr schön, Die Köchin Und Der Präsident.

01:03:08: Das ist sehr wahrscheinlich ein Traumjob für einige den fransösischen Präsidenten kochen zu können je nachdem für wen.

01:03:18: das möchte ich nicht ausschließen aber das klingt auf alle Fälle sehr sehr spannend.

01:03:22: Ich habe ihn tatsächlich schon mal gesehen Freue mich auch darauf, ihn nochmal zu sehen.

01:03:27: Französische Filme finde ich immer herzerwärmend.

01:03:29: deswegen passt das natürlich hier sehr gut als Kontrapunkt aus der Hölle und der Hothgysin.

01:03:36: und ja danke Daniel auch noch mal für den Abend und für das Gespräch, danke auch an euch alle da draußen fürs Zuhören.

01:03:44: Und wie immer wisst ihr ja wir freuen uns über Kommentare Likes und Bewertungen und letzten Endes.

01:03:51: denkt auch immer daran die besten Geschichten können bei einem gemeinsamen Essen entstehen.

01:03:55: bis zum nächsten Mal bei Film und Fressen!

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01:04:13: Wir freuen uns über Bewertungen die helfen uns weiter!

01:04:18: Und dann bis zur nächsten Folge auf Wiederhören.

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