Folge 3: Ratatouille - Der Pixar Film
Shownotes
In dieser Episode diskutieren Johannes und Daniel den Animationsfilm Ratatouille, der die Geschichte von Rémy, einer Ratte mit einer Leidenschaft für das Kochen, und Linguini, einem unerfahrenen Küchenhelfer, erzählt. Sie beleuchten die Themen von Geschmack, Kochen und der Bedeutung von Leidenschaft in der Küche. Der Film vermittelt die Botschaft, dass jeder kochen kann, unabhängig von Herkunft oder Talent. Die Charaktere und ihre Entwicklung, insbesondere die Rückkehr von Anton Ego zum Genuss, werden ebenfalls thematisiert. Am Ende wird die Bedeutung von Einfachheit und Erinnerungen beim Essen hervorgehoben.
Takeaways
- Ratatouille ist ein Film über Leidenschaft und Kochen.
- Die zentrale Botschaft ist, dass jeder kochen kann.
- Essen verbindet Menschen und schafft Erinnerungen.
- Die Küche ist ein Mikrokosmos mit klaren Hierarchien.
- Ego's Entwicklung zeigt die Rückkehr zum Genuss.
- Einfachheit im Kochen ist oft der Schlüssel zum Erfolg.
- Die Charaktere repräsentieren verschiedene Ansichten über Geschmack.
- Der Film zeigt, dass Hochküche nicht immer notwendig ist.
- Kochen kann eine Form der Selbstverwirklichung sein.
- Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme, es ist ein Erlebnis.
Links Ratatouille bei imdb Ratatouille bei Wikipedia Ratatouille bei amazon prime Esther Kern Michel Guérard - Erfinder des confit byaldi (Ratatouille aus dem Film)
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Transkript anzeigen
Johannes Quirin: willkommen schon wieder eine neue Folge Film und Fressen. geht Schlag auf Schlag weiter. Heute sind wir mit euch gemeinsam quasi in Paris und es geht ab in die Kanalisation und auf die Dächer der Stadt hinein in eine dampfende Restaurant Küche. Und schon stehen wir mitten drin in einer Geschichte, die eigentlich völlig absurd klingt. Das, was euch da erwartet, das fasse ich gleich mal. Noch zusammen aber zuerst will ich natürlich, weil ohne ihn funktioniert das Ganze hier ja gar nicht, den lieben Daniel begrüßen.
Daniel: Hallo Johannes, ich freue mich, dass wir einen weiteren Film besprechen in unserer Reihe. Wir gespannt darauf, wie wir uns heute durch Paris futtern.
Johannes Quirin: Ja, es geht ja ⁓ Ratatouille, einen charmanten Animationsfilm. Die meisten Animationsfilme sind ja irgendwie charmant. Es gibt vielleicht so ein paar Ausnahmen, aber in dem Fall ist er wirklich sehr charmant gemacht. Mit jeder Menge Food natürlich und Spaß. Also es ist auch was, wo man hin und wieder ein bisschen schmunzeln musste. So ging es mir zumindestens. Bevor wir da weiter eintauchen wie es uns so mit diesem film ergangen ist eine kurze zusammenfassung ratatouille ist ein pixar film aus dem jahr 2007 Und ja der erzählt über jede menge geschmack interessanterweise ich habe es eben schon gesagt sehr absurd die hauptfigur ist eine ratte remi Und der hat ratten haben ja schon ein feines gespür riechen sehr gut aber er hat ein feines gespür nicht nur Für für unrat sondern eben für gutes essen also er steht weniger auf müll sondern er ist interessiert an kräutern ferns texturen verliebt sich in die hochküche von faris die französische hochküche und ja
Daniel: für Unrat, sondern eben für gutes Essen. Also er steht weniger auf Müll, sondern er ist interessiert an Kräutern, Fonds, Texturen. Er liegt sich in die Hochküche von Paris, die französische Hochküche und sieht da so einiges in den Vororten, auf Fernsehen, gebannt, alte Kochsendungen und durch ein Reiheversuch landet er dann schließlich
Johannes Quirin: sieht da so einiges in den vororten vom fernsehen gebannt alte koch sendungen und durch eine reihe von zufällen landet er dann schließlich letzten
Daniel: und trifft dann dort auf den unbeholfenen Linguini,
Johannes Quirin: endes in der pariser kanalisation dann in einer küche eines pariser restaurants eines bekannten koch stehen da eben immer im fernsehen gesehen hat und dann festgestellt dass er tot ist und trifft dann dort auf den unbeholfenen lingo ini der Ja der eigentlich dann nur teller waschen soll aber sich an der suppe versucht remis sieht das und verfeinert die suppe die dann zum
Daniel: der, der, der, will eigentlich nur Teller waschen sehen, aber es geht immer so, es muss. Rémy sieht das und verfeinert die Suppe, dann zum ...
Johannes Quirin: bestseller plötzlich aber sie hat alles in begeistert eine Kritikerin die diese suppe ist schreibt toll darüber und plötzlich will jeder diese suppe lingo ini der der junge aus hilfs Kellner und dann mit kellner aus hilfs wie sagt man da küchengehilfe wird dann doch zum hilfskoch und muss dann nach und nach eben auch andere dinge kochen das passt diesem Eigentümer diesem küchenchef nicht so ganz weil das erfahren wir auch er eigentlich Auf das erbe dieses restaurants spekuliert hat und plötzlich taucht eben lingo ini auf mit einem brief und ja da baut sich einiges auf aber letzten endes geht es ja auch zuerst mal darum dass remi diesen lieben lingo ini so ein bisschen unter die fittiche nehmen muss weil den goini ganz schnell gemerkt hat die ratte hat eigentlich hier den guten geschmack und nicht ich ersteuert den dann und es wird alles ja richtig dir jetzt hier ist in der küche und der lustige tollpatsch wird ein gefeierter koch und Es ist aber nicht so eine ganz eine komödie Daniel so würde ich das nicht mal sehen also da ist schon auch einiges an tiefgang wie ging es dir denn damit
Daniel: hat eigentlich hier den guten Geschmack und nicht ich ersteuert den dann und das wird alles ja richtig delizit in der Küche und der lustige Tollpatsch wird eben feiert und es ist aber nicht so eine ganz Komödie Daniel, so würde ich das nicht mal sehen also das ist schon auch einiges und tief lang, wie ging es dir denn da mit diesem Film? ist ja jetzt was ganz anderes als die beiden anderen Filme
Johannes Quirin: diesem Film. ist jetzt was ganz anderes wie die beiden anderen Filme und ich weiß, du hast mal durchklingen lassen, na ja, so ein Animationsfan bist du nicht ganz.
Daniel: Ich muss noch etwas schmunzeln bei deiner Einführung. Wir schöner Aufhänger, wir sehen, wir kommen vielleicht aus verschiedenen Richtungen an diese Filme ran. Ich habe, obwohl ich mich damit essen und trinke, viel beschäftige auf dem Film. Ich den Film einmal gesehen und habe ihn auch schon wieder vergessen gehabt. Es hat mich wirklich wieder immer Windung gekostet, einen Animationsfilm zu gucken. Als Forscher soll man ja immer klar machen, wo man steht, wo man seiner eigenen Position ist.
Johannes Quirin: Hehehehehe!
Daniel: Und mit welchen Vorurteilen man an so einen Film drangeht, das will ich hiermit auch ganz offen tun. Ich bin bei Animationsfilmen echt skeptisch und es reißt mich irgendwie nicht so richtig mit, muss ich sagen. ich muss mich wirklich darauf einlassen, jetzt diesen Film zu gucken und zu sagen, ich werte den nicht gleich ab, weil es ein Animationsfilm ist, wir gucken mal, was wir da rausholen wollen. Du hast recht.
Johannes Quirin: Hehehehehe!
Daniel: Es ist nicht nur eine Komödie, das finde ich auch ganz charmant. Da kann man auch einige interessante Aspekte rausholen.
Johannes Quirin: Monster AG zum Beispiel ist glaube ich auch ein Pixar Film also aber das ist geht mir ähnlich ich kann dir jetzt nicht sagen wer die produziert hat also aber ich Pixar hat Toy Story und hat glaube ich auch diese Monster AG produziert
Daniel: Ich die Namen der Filme anbelangt und die Produzenten einem bestimmten Qualitätsniveau. Das musste ich während ich diesen Film geschaut habe anerkennen. Die Optik und der Design der Filme fanden ich überzeugend gefilmt. Ich würde dich gerne fragen, mit welcher Erwartung du da dran gegangen bist und wie du dich zu diesem Film genähert hast.
Johannes Quirin: Ja, mir genau mir ging es ähnlich. Ich habe den Film vor Jahren irgendwann mal gesehen, konnte mich aber nur noch dunkel erinnern. Die Ratte und Kochgeschichte und ein bisschen unterhaltsam und lustig. Ich mag schon Animations, Animationsserien oder Filme, war schon immer ein Simpsons Fan zum Beispiel und kann dem schon immer was abgewinnen. Also jetzt Eten-Animationsfilm würde ich mir tatsächlich nicht anschauen. Das weiß gar nicht warum ich den damals angeguckt habe, aber jetzt habe ich ihn ja nochmal angeschaut, bewusst in der Vorbereitung auf diese Folge natürlich und es hat mir aber auch Spaß gemacht. Ich fand ihn von der Aufmachung immer noch sehr zeitgemäß, klar kann man jetzt noch mehr rausholen, aber er wirkt nicht alt, finde ich. Könnt auch jetzt gerade aus einem der Studios... irgendwie auf die leinwand gehüpft sein sehr detailgetreu sehr spannend auch die charaktere die ist da sowohl bei den ratten als auch bei den menschen gibt und ich habe mich einfach mal so treiben lassen noch mal zu sehen gewusst dann auch hinzusehen nicht nur die story sondern auch bewusst zu sehen was wird denn hier eigentlich erzählt was ist da
Daniel: und ich hab mich einfach mal so treiben lassen um zu sehen, dann auch hinzusehen nicht nur die Story, sondern auch bewusst zu sehen was wird denn hier eigentlich erzählt was ist da die Story behind, die man vielleicht gar nicht so auf den ersten Blick sieht weil klar, man da mit Familie, mit Kindern reingeht ist das natürlich ein lustiger Film, da man da die Rappe kocht, da ist es schon so absurd, das kann man ganz oft sagen, aber eigentlich steht da...
Johannes Quirin: die story behind die man vielleicht gar nicht so auf den ersten blick sieht weil klar wenn man da mit familie mit kindern reingeht ist das natürlich ein lustiger film gucken wir da die ratte kocht ist ja schon so absurd wie ich eingangs auch gesagt habe aber eigentlich steckt ja da viel viel mehr dahinter als so ein paar lacher wenn da was lustiges passiert mit diesem tollpatschigen lingo ini et cetera pp was alles so im film da vorkommt der gesundheitskontrolleur der da von den ratten
Daniel: mehr dahinter als ein Lacher, wenn da was Lustiges passiert, mit so einem tollen Patschen Mikro-Equipier, etc. ... was alles so im Film davor kommt, Gesundheitskontroler, der dann von den Ratten überfügt, überrannt wird, dann in Haus gegräbelt, gefesselt, abgelegt wird, ja. Aber letzten Endes, ich so schön fand, das ist auch so, dass die zentrale Botschaft hier, dieser Starcof, jetzt Bistot, so heißt er mit Nachnamen.
Johannes Quirin: Über überrannt wird und dann ins kühlhaus geknebelt und gefesselt abgelegt wird ja Aber letzten ende ist was ich so schön fand das ist auch so dass die zentrale botschaft die ja dieser stark auch jetzt Gistow so heißt damit nachnamen der vorname fällt mir jetzt gerade nicht ein gusto der stark auch der todwahl den remi da eben im fernsehen gesehen hat bei einer älteren dame wo die rattenkolonie die das erste Versteck hatte, den er da wahrgenommen hatte und der mit ihm später dann tatsächlich auch spricht. Ja, ist eine Ratte spricht, erstens, zweitens spricht sie dann mit einem toten Koch. Also es ist eigentlich schon alles relativ schräg, aber wie die Story, die sich dann halt auch entspinnend und wie diese Figuren da auch ausgearbeitet worden sind, dass man da auch ein Gefühl einfach dafür bekommt wer wie tickt und Wie er da unterwegs ist und was ich sagen wollte eben diese Botschaft die dieser Gusto hatte jeder kann kochen also egal wo er herkommt egal welcher herkunft er hat und egal wie viel talent vielleicht in ihm drin steckt es zählt eben den mut gegen erwartungen zu arbeiten zu kochen und da einfach Ja einfach machen und das wird ja auch da immer wieder aufgegriffen und man hat sich in dieser küche arrangiert mit diesem komischen küchenchef der der nachfolger ist und man macht eigentlich dinge die man gar nicht so sehr mehr machen will weil das teilweise nichts mit kochen zu tun hat und dann kommt plötzlich da so ein linguini der eigentlich gar nichts kann und plötzlich zaubert er die geilsten sachen nur weil eine rattene supernase hat und Das fand ich eigentlich auch so schön wie dass diese freundschaft zwischen so zwei außen seitern der rate ganz klar die hat nix in einer gastronomie zu suchen in der küche da hast ein problem deswegen wird der laden ja auch am ende noch mal zugemacht und diesem linguini der da eigentlich steht und gar nicht so recht weiß was er da so tun soll und wieso er da land gelandet ist und die tun sich zusammen und erreichen eben dinge die sonst keiner alleine erreicht hätte weder Ratte noch eben ja bei Koch
Daniel: Was ich an dem Film auch wirklich schön fand, ist, dass er so eine Liebe und Leidenschaft für das Kochen vermittelt. Und da dachte ich, ist wirklich auch was, weswegen man mit Kindern gucken könnte, aber auch natürlich auch in unserer Gesellschaft, heute in unserer Kultur, wo man vom Kochen manchmal sehr weit entfernt ist, wo man so eine große Distanz dazu hat und vielleicht auch Man kann vielleicht gar nicht kochen, wenn man schon etwas zusammenbrutzeln kann. Kochen ist vielleicht Hexerei oder Zauberei. Das hier so gezeigt wird, das vermittelt diese Ratte auch ganz schön, dass da eine Faszination drin liegt. Dass das Geschmack eine Wichtigkeit hat und eine Wertigkeit besitzen kann. dass man sich da so reinarbeiten kann. Das fand ich auch ganz gut. Dann ist natürlich die Frage, es mit diesem jeder kann kochen auf sich hat. mit diesem Küchenjungen, der sich als Meisterkochsohn entpuppt. Und ob wirklich jeder so ein Talent hat zum großen Kochen. Da heißt es am Ende auch des Films, es kommt weniger darauf an, dass jeder ein Künstler werden kann, jeder, egal woher kommt, kann auch schon mal kochen. Und da dachte ich aus soziologischer Sicht, auch mit so einem historischen Blickwinkel, Das ist interessant, weil man früher gesagt hätte, jeder kann und muss kochen. Oder wenn du sonst nichts wirst, wirst du wütend. Es gibt auch so abwertende Sprüche. Oder wir uns die Entwicklung von Koch und Essen also von Koch, mit dem Beruf. Und dann jemand, der professionell isst, Gourmet-Kritiker ist, oder auch über Essen reden kann, über Geschmack reden darf, dann kennen wir aus der Historie, Dass das Kochen eine knächtige Tätigkeit Aristoteles wird der Koch erwähnt. Aber niemand der isst. Das Kochen ist eine abgewertete Tätigkeit. Man hätte keine Intention gebraucht, keinen Bildungsauftrag, zu vermitteln, jeder kann kochen. ging darum, dass nicht jeder kochen muss. Als ich diesen Film gesehen habe, dachte ich mir, das ist interessant, weil wir heute schon ... Durch unsere ausdifferenzierte, arbeitsteilige Gesellschaft, bei der viele nicht mehr kochen müssen und sich davon entfremdet haben, und es sehr viele Fertigangebote gibt, mit denen man sich über Wasser halten kann, hat eine Distanz zu dem Kochprozess stattgefunden, wo man den Leuten wieder vermitteln muss oder vermitteln kann. Jeder kann kochen, trau dich ruhig. Du kannst dir vielleicht selber eine neue Genusswelt eröffnen. Das fand ich eine wichtige Botschaft in diesem Film, wenn man diese Unterstellung macht, wir haben vielleicht in der Masse heute ein fremdetes Verhältnis zum Kochen. Und da führt dieser Film wieder die Menschen vielleicht ran an die Kochtöpfe und den Kochprozess.
Johannes Quirin: Ja und das fängt ja schon ganz am anfang auch tatsächlich wie ich finde bei diesem film an da natürlich etwas absurder als nachher in der bariser gastronomie Erinnere mich da an die zähne dass die die ratte remi da einfach einen schönen pfefferling oder ein pilz findet und sein bruder Weiß, dass er heißt die ganzen ratten namen habe ich jetzt nicht gemerkt der dicke der dicke kleine bruder hat irgendwie irgendwo ein stück käse gefunden und remy geht in diese tüte rein riecht und sagt dann dass es einen glaube kormtee irgendwas was ganz besonderes und ja das musste hier unbedingt mit ihm kombinieren und dann noch ein bisschen davon und dann sind sie glaube ich oben auf dem dach und der blitz schlägt in den blitz ableiter ein und der käse ist mit diesem pilz schön verschmolzen weil sie haben ja quasi jetzt dann auch gekocht Und dann probiert er und sein Bruder probiert und alle sind irgendwie hin und weg und das ist Einfach finde ich auch so eine Aussage und greift auch das auf was du gerade eben gesagt hast es gehört oftmals Ja gar nicht das Komplexe und das Schwierige dazu sondern einfach mal machen und einfach mal Dinge miteinander kommen
Daniel: Das ist einfach, finde ich auch so eine Aussage, gehört oftmals ja gar nicht das Komplexe und das Schwierige dazu, sondern einfach mal machen und einfach mal Dinge miteinander kombinieren, ⁓ selbst zu sehen und zu schmecken, was passt denn überhaupt dazu. Da denke ich, schon wiederum irgendwie einige Menschen gefragt, das auch wieder weiter zu tragen und zu sagen, hey, wir müssen so
Johannes Quirin: Kombinieren ⁓ selbst zu sehen und zu schmecken was passt denn überhaupt auch gut dazu und da denke ich ist schon wieder rum Irgendwie ja sind einige menschen gefragt das auch wieder weiterzutragen und zu sagen hey Wir müssen sensorisch einfach auch noch mal unterwegs sein schmecken riechen spüren fühlen und da ist das natürlich das kochen Wunderbare Gelegenheit und ich weiß es das gibt ja unterschiedliche Initiativen ich weiß es von von slow food die auch sehr oft ein Kochmobil gerade für kinder im Einsatz haben dort einfach mit wirklich einfachen Gerichten Auch zu zeigen wie koche ich Dinge wie schmeckt das wie ist es von der Textur her wie wie fühlt sich an wie beißt wie schmeckt und das finde ich enorm wichtig und da geht diese film kleine erste Schritte weil er halt in absurder weise dinge vorführt die dann auch von erwachsenen aber auch gerade von kindern wahrgenommen werden wenn die dann diese süße ratte da sehen den kleinen koch wie er dann auch genannt wird dann kuckt man natürlich erst recht in was macht der und vielleicht sagt dann der ein oder andere auch hey mama hey papa lasst uns doch mal irgendwie was gemeinsam kochen
Daniel: Ja, jeden Fall. so funktionieren. Was ich auch spannend fand, wenn ich drüber nachdenke, dass es diese Auseinandersetzung mit der verschiedenen Arten des Schmeckens gibt und auch mit den Komplikationen, die damit einhergehen, wenn man Geschmack Geschmack gefunden hat, am Schmecken bekommen hat. Es gibt ja verschiedene Charaktere in dem Film, die auf unterschiedliche Art Weise schmecken und mit Geschmack leben. Zum einen dieser Bruder des kleinen Chefs, der ja auch sagt, die Kunst ist nicht in Schwierigkeit zu kommen, indem man nicht picky ist. Der isst ja wirklich sehr gerne, muss man sagen, auch dieser Bruder. Im Gegensatz zu, da gibt es auch den Vater. Der Vater hat schon ein mechanistisches Verständnis. Er isst ja Fuel, also Energie, Benzin, Treibstoff und das reicht. Dann der Bruder eben von dem kleinen Chef, ist schon irgendwie ein lecker Mäulchen, aber... will nicht besonders picky sein und ist in der Lage, so weit zu denken, wie man Sachen kombiniert. Das hält ihn von Schwierigkeiten ganz gut fern. Tatsächlich kann er auch alles Mögliche essen, solange es reichhaltig und eine gewisse Attraktivität hat. Dann gibt es den kleinen Rattenmeisterkoch, der sich dann in die Brödolien bringt, seine Geschmacksgelüste zu befriedigen. Der schon kennengelernt hat und weiß ... Also bestimmte Dinge schmecken einfach besser, wenn man sie so und so kombiniert. Aber die Sachen zu kombinieren, muss man dann eben bestimmte Anstrengungen kaufnehmen. Also man muss irgendwie Safran sich organisieren und Safran gibt es eben nicht, das liegt nicht irgendwo auf der Straße rum, sondern man muss dann, also in dem Fall des Films ja bei jemandem, bei einem Menschen ins Haus gehen und dann da das Gewurzregal durchstöbern auf die Gefahr, dass man nachher mit der Schotflinte beschossen wird. Aber auch wir Menschen natürlich müssen, an Safran zu kommen, entweder einen hohen Preis bezahlen oder... In Rate zu grillen.
Johannes Quirin: Hehehe
Daniel: Kritiker, Ego, wo man sieht, wie das elaborierte, distinktierte Schmecken eben auch so eine lustfeindliche Komponente oder auch asoziale Komponente bekommen kann, indem man eigentlich nicht mehr so aus Leidenschaft fühlend schmeckt, sondern das Geschmacksurteil fällt. Man kann Existenzen und das auch nicht vernichten, indem man ein Urteil über den Geschmack von etwas fällt. Ein hartes, barsches Urteil formuliert und dann eben sagt, das schmeckt mir nicht aus den und den rationalen Gründen und das gilt dann für alle Zeiten und damit hat dieser Koch dann irgendwie seinen Wirken, die Berechtigung zu seinem Kochwirken verfehlt und muss sich dann zurückziehen. Also da merkt man auch, Schmecken ist auch eine differenzierte Angelegenheit und kann... unterschiedlichen Formen vorkommen.
Johannes Quirin: Ja genau das ist immer über Geschmack lässt sich ja auch wunderbar und trefflich streiten was dem einen schmeckt das sagt dem anderen gar nicht zu und du hast ja jetzt auch die Figur des Kritikers an Antoine Antoine oder Anton Ego wie auch immer wenn er französisch ausgesprochen wird der ja damals eben Gusteau niedergeschrieben hat der dann zwei Sterne verloren hat also wir sprechen hier von einem fünf Sterne Restaurant was es ja sowieso nie gab aber der jetzt drei Sterne noch hat und zwei sind erloschen weil irgendetwas nicht geschmacklich so war wie sich eben der Ego sich das vorgestellt hat und nachdem dann plötzlich alle wirklich alle in Paris wieder
Daniel: Das ist mir auch aufgefallen. wieder über den Pistost gesprochen, das Restaurant, diesen neuen Koch, der plötzlich da irgendwoher erschienen ist und von diesen Kompositionen, die er da einfach mal so mir nichts, dir nichts entwickelt, weil das ist ja auch ein Punkt, alle kommen und sagen, ja, wir haben ja schon alles gegessen, was auf der Karte ist, die Suppe kennen wir auch schon, die plötzlich so eingeschlagen hat.
Johannes Quirin: von Gustos gesprochen haben, diesem Restaurant und diesem neuen Koch, der plötzlich da irgendwo her erschienen ist und von diesen Kompositionen, die er da einfach mal so mir nichts, dir nichts entwickelt, weil das ist ja auch ein Punkt. Alle kommen und sagen, ja wir haben ja schon alles gegessen, was auf der Karte ist. Die Suppe kennen wir auch schon, die plötzlich so eingeschlagen hat. Das war ja der Beginn, hatte ich ja erzählt und dann ist der...
Daniel: und dann ist der liebe Linguini plötzlich gefragt und er muss was kochen, obwohl er gar nicht kochen kann. Und Remy überlegt, was könnte man machen, da kriegt er ein Gericht von diesen ...
Johannes Quirin: ist der liebe lingoini plötzlich gefragt und er muss was kochen obwohl er gar nicht kochen kann und er mei überlegt was könnte man machen da kriegt er ein gericht von diesem bösen chef koch der ja eigentlich nur eins will dass lingo ini scheitert er den feuern kann und der eben nicht ans erbe kommt weil er du hast ja gesagt es sich rausstellt dass er der son vom großen gustot ist Und dann gibt er ihm ein Gericht, das schon damals zu Gystus Zeiten einfach gelinde gesagt Scheiße ist. Und der soll das so nachkochen. Aber Rémy, die Ratte, die schlaue Ratte, sagt, nee, nee, nee, nee, nee, das funktioniert so nicht. Wir machen hier was anderes. Und ja, setzt sich da sogar gegen Colette. Das ist ja eine Chefköchin, würde ich mal sagen. Vielleicht die Souschefin. Es ist nicht so ganz klar, in welchem rang sie das steht jedenfalls eine starke figur die meinungsstark und ausdrucksstark auch ist auch den frau die frau im kochberuf sehr stark darstellt das ist ja auch immer ein spannendes thema frauen in der küche sie ist die einzigste frau das wird auch betont und die ist natürlich zuerst mal enttäuscht weil sie linguini beigestellt worden ist damit der lernt von ihr und er lernt natürlich viele dinge von ihr aber dann Im letzten moment bevor dieser gang rausgeht kippt er gesteuert von remy die eigens kreierte sauce über ich glaube es war ein kalbspries und alle sind Erschrocken collett ist enttäuscht dass sie dass er einfach hier so einen allein gang macht und dann kommt die Antwort der des gastes es ist fantastisch und alle wollen dieses gericht bestellen und plötzlich muss halt den goini
Daniel: der des Gastes. Es ist fantastisch und alle wollen dieses Gericht bestellen und plötzlich muss halt Linguini
Johannes Quirin: Da wie wild kochen und alle denken was ist jetzt hier los was ist was ist hier passiert ja und Colette ist natürlich enttäuscht da entwickelt sich auch so eine kleine Liebesbeziehung zwischen Linguini und Colette und sie ist halt maßlos enttäuscht dass sie ja dass er sie doch irgendwie scheinbar Belogen hat und er will
Daniel: da wie wild kochen und alle denken, dass es jetzt hier los, was ist hier passiert. Und Colette ist natürlich enttäuscht, da entwickelt sich auch so eine kleine Liebesbeziehung zwischen Linguini und Colette und sie ist halt maßlos enttäuscht, dass er sie doch irgendwie scheinbar belogen hat. Ich will ja
Johannes Quirin: ja da
Daniel: die Wahrheit erzählen, aber Rémi hat es schon. Da entwickelt sich dann auch so ein bisschen eine kleine Liebesbeziehung. Da sind beide auch auch Geschmack.
Johannes Quirin: Die die wahrheit erzählen aber remi die ratte steuert ihn dann doch zum kuss und wie gesagt da entwickelt sich dann auch so ein bisschen eine kleine liebesbeziehung da sind beide auch irgendwie auf den geschmack gekommen
Daniel: Ja, jeden Fall Colette auch eine interessante Figur. Ich glaube der Su-Chef, wenn ich das richtig erinnere, ist das nicht der Deutsche, der da arbeitet, man nicht genau weiß warum, was er eigentlich früher gemacht hat, der irgendwie jemanden umgebracht hat, damit kuketiert verschiedene Kriminalfälle provoziert zu haben, vielleicht in seiner Vergangenheit. wie alle in dieser Küche ein Geheimnis mit sich rumtragen oder eine Vergangenheit haben. man auch bisschen merkt, und das finde ich auch spannend, wo steht auch Coquelet und was sind die anderen, dass diese Küchenbrigade ein Sammelsurium von sehr unterschiedlichen Charakteren ist, die da vereint werden müssen, dann als einer zu funktionieren. Und auch das, finde ich, zeigt der Film, zumindest auf eine einführende Art und Weise, ganz gut. Dass er klar macht, also... Sterneküche und Hochküche sind nicht nur der Zusammenbrutzelung, sondern auch Teil der unterschiedlichen Funktionen, wie es auch in der Küche Hier Gerichte aufgeteilt zubereitet. Man muss als Team funktionieren. Es wird oft kritisiert, dass die Küche einen harscher Ton Aber man muss eben klarmachen, was hier für Gerichte erzeugt werden. Bisher ist mir noch nicht so richtig bekannt geworden, Beispiel, wo man sagt, wir können hier basisdemokratisch entscheiden, wer was macht. Das scheint so nicht zu funktionieren. Man muss die Leute gut behandeln. Es müssen Arbeitsbedingungen sein, denen die Leute arbeiten wollen. es ist klar, jeder hat eine bestimmte Stellung. Die muss er ausführen. Körper, also mit verschiedenen Organen, die alle eine Aufgabe haben und da kann ich die Leber auf einmal sagen, sie will jetzt auch mal im Takt schlagen oder das Herz will jetzt auch mal nachdenken oder so was. Der Sous Chef hat eine bestimmte Funktion und der Saucier hat eine bestimmte Funktion. Der Service hat auch eine ganz wichtige Funktion, der muss eben auch funktionieren. Der Chefkoch muss das eben organisieren, der ist wieder Dirigent. Er nicht nur das kreative Zentrum, sondern er muss alle Rücksprache haben, eine Kommunikation organisieren und den Laden am Laufen halten, es keinen Chaos gibt. Jeder, die Instrumente, die ihm zur Verfügung stehen, aufs Beste. Colette ist jemand, der sich in dieser Hierarchie behaupten muss. Das interessante finde ich auch, dass dieser Film... Sie ist eben da, weil sie besonders taff ist. diejenige, die sich hier durchgesetzt und hat. Sie lässt sich nicht von jemandem, der als Wunderkind auftritt, ihren Posten streitig machen. Sie weiß ganz viel, aber sie ist auch jemand, selbstbewusst seine Position auch gegen die anderen, die sicherlich auch ⁓ Ränge kämpfen. Man nicht aufsteigen, man will nicht der Junge sein, der den Müll rausbringt. Das ist eine nachgeordnete Position. Da will sie sich auch nicht ihren Job streitig machen. Dass sie jetzt zur Lehrmeisterin abkommandiert ist, abkommandiert worden ist, sie soll ihm dann die Basics vermitteln. Das ist auch eine ambivalente Situation für sie. Sie merkt schon, dass es eine Zusatzaufgabe dieser bringen soll bei jemandem, der sich in der Küche auf einmal so ins Zentrum gemogelt hat, muss man ja auch sagen. Das ist ja noch nicht ganz klar, aber so ist es ja. Und das wittert sie vielleicht schon. Auf der anderen Seite ist sie natürlich auch eine Jemand, der das Wissen dann weitergibt und sich auch dafür bedankt, dass der andere das Wissen annimmt. finde ich auch einen ganz spannenden Moment. Man sagt, man hat eine konstruktive Arbeitsbeziehung, wo auch Wissen geteilt wird. Dann bedankt sich derjenige, der was beigebracht bekommt. Aber man bedankt sich vielleicht auch bei jemandem, der das Wissen angemessen, würdigt und aufnimmt. Das ist auch eine tolle Sache. Und nicht jeder Schüler, nicht jeder Lehrling ist so ... Ich auch sehr dass Colette diese Wertschätzung für ihr Wissen auch bekommt.
Johannes Quirin: Ja und es ist in der Tat so, hast es auch gerade geschrieben, einfach dieser Blick in die Küche als geschlossene Welt mit klaren Hierarchien, das hat man ja oftmals gar nicht so und ich finde, du hast gesagt, einfach eine schöne Möglichkeit wurde da gewählt, das einfach auch mal einfach niederschwellig darzustellen. Wieso dieser kleine Mikrokosmos hinter der Küchentür in einem Restaurant, egal ob gehoben oder nicht gehoben, funktioniert und Es ist tatsächlich sehr so wer drin ist der bleibt und wer nicht reinpasst der fliegt dann auch oft raus oder Weil es eine eingeschworenen Mannschaft ist weil es ein eingeschworenes team ist auch dass man sich wo sich jeder auf den anderen verlassen Muss und damit es eben einfach funktioniert du hast es ja ebenso schön beschrieben das fällt auseinander als dann eben klar ist dass der linguini nicht selbst
Daniel: wo sich jeder auf den anderen verlassen muss. damit es eben einfach funktioniert, hast es eben schon beschrieben, das fällt auseinander, als dann eben klar ist, dass der Linguini nicht selbst gekocht hat, sondern eben die Wahrheit, dass er da gesteuert wird von jemand anderem, der eben kochen kann. Und da sind plötzlich alle enttäuscht.
Johannes Quirin: gekocht hat sondern eben die wahrheit dass er da gesteuert wird von jemand anderem der eben kochen kann und da sind plötzlich alle enttäuscht und gehen gehen dampfen ab sogar der service dampft ab collett dampft kurzzeitig ab die kommt ja danach er wieder zurück aber er steht dann plötzlich ganz alleine da weil er reingeschummelt rein gemogelt ja du hast Erwähnt weil weil alle enttäuscht sind weil eigentlich haben sie alle gedacht wow Jetzt haben wir hier wieder einen meister der uns führt der uns neue impulse setzt mit dem wir durch dick und dünn gehen und endlich nicht mehr hier irgendwelchen fast food geschichten auch machen müssen weil der andere chef der sich ja da sehr sehr viel versprochen hat von gusto als namen hat das ja extrem ausgeschlachtet und vermarktet
Daniel: eigentlich haben sie alle gedacht, wow, jetzt haben wir hier wieder einen Meister, der uns führt, der uns neue Impulse setzt, mit dem wir durch die Konjunktur gehen und endlich nicht mehr hier irgendwelche Fast-Food Geschichten aufmachen müssen, weil der andere Chef, der sich ja da sehr viel versprochen hat, von Gusteau als Namen, hat das ja extrem ausgeschlachtet und vermarktet, von Buritos oder was weiß ich, Dogs, oder ähnlichen
Johannes Quirin: von burritos über was weiß ich corn dogs und und ähnlichem und das war natürlich da auch sehr wahrscheinlich ein großer stück ein großes stück von dem was das in der küche passiert ist und Man spürt ja auch diesen aufbruch diese leidenschaft die da plötzlich wieder entfacht wird als positive rückmeldungen von gästen kommen positive rückmeldungen von von kritikern kommen und Da ist eben plötzlich so eine eingeschworene Gemeinschaft mit dem jungen du hast ja gesagt den Müll raus trägt der wischt und abputzt oder abwäscht und Mit dem ist plötzlich da so eine Verbindung da und man ist eben dann dieses eingeschworene team egal welche Geschichte welches geheimnis man hat und Ja die zerbricht aber dann auch wenn man eben genau dann
Daniel: mit dem ist plötzlich da so eine Verbindung da und man ist eben dann dieses eingeschworene Team egal welche Geschichte, welches Geheimnis man hat und ja die zerbricht aber dann auch wenn man eben genau dann
Johannes Quirin: alle anderen enttäuscht und das passiert ja da und gott sei dank sind plötzlich dann die ratten da das ist natürlich total ekelhaft das
Daniel: alle anderen enttäuscht und das passiert ja dann und Gott sei Dank sind plötzlich dann die Ratten da ist natürlich total eklig
Johannes Quirin: muss man natürlich sagen ja wenn man sich das denkt obwohl auch da ist der film sehr sehr gut ja auch für kenne geachtet wird weil alle die hatten die mit essen zu tun haben das sagt er immer so schön die laufen aufrecht und vor allem wurden sie vorher alle mal einmal kurz durch die professionelle Tellerwaschmaschine im Restaurant gejagt.
Daniel: Das ist ein interessanter Punkt. der Hygiene auch. Als ich schon mal anfange, wurde Remy von seinem Bruder gefragt, warum er, also Remy, denn die ganze Zeit aufrecht laufen würde und ob sein Vater wüsste, dass er da aufrecht läuft. Er sagt ja Remy, ja, aber ich laufe aufrecht, weil ich mit den Händen das Essen anfasse und ich will nicht mit dem schmutzigen Foten, mit ich in den Dreck laufe, an die Speisen kommen. Du hast recht, am Ende werden die alle einmal heiß gewaschen, damit die das sauber das Essen anrühren können.
Johannes Quirin: Ja.
Daniel: Auch wieder ein spannender Punkt, dass als Geheimnis rauskommt, gelüftet wird, dass der Knabe mit der Ratte zusammenarbeitet, dass die, die eigentlich Chefkoch ist, das ganze Team abhaut. Sie kann ja wirklich kochen, sie beherrscht das alles. Sie ist so ein Talent, wie es nur alle Jubeljahre mal vorkommt und zu finden ist. Aber auch sie kann alleine nicht die Küche schmeißen, sie braucht ein Team. Alleine wäre sie verloren. Und dann muss ihre Rattenfamilie kommen und die müssen dann diese Stationen bespielen. Werden dann auch so militärisch eingeteilt. Auch hier wird noch mal unterstrichen, dass Küche, Hochküche vor allen Dingen, Omelette kann man auch alleine zu Hause machen, ist keine Frage. Und Omelette kann auch perfekt sein, keine Diskussion. Aber eben Hochküche, diese spezielle Speise, Kunst und Speisekultur. Da braucht man eben ein Team. Das ist keine Einzelarbeit. Das ist keine Sache von einem Genie alleine. Man kann eine Beethoven-Sinfonie eben nicht alleine an einem Klavier spielen. Das kann man eben nicht hinbekommen. witzig ist diese Hygienegeschichte. Weil da musste man natürlich auch, und das bricht dann dieser Film auch auf, das hast du am Anfang auch schon gesagt mit seiner Absurdität, doch immer mal wieder schlucken als jemand, der auch gerne mal ins Restaurant geht und dann so ins Überlegen kommt.
Johannes Quirin: Hahaha.
Daniel: Ja, so wie wäre das wohl, wenn ich Ratten sehen würde in einem Restaurant. Ich kann mich anerinnern, dass ich mal in Vietnam war. Das war ein sehr schöner Aufenthalt. Aber da hatte ich zum ersten Mal das Erlebnis, ich so ein Straßenbild, gerade abends, also Unmengen an Riesenratten gesehen habe. ich weiß noch, dass ich das nicht so prickelnd fand. noch eigentlich weniger prickelnd als Hubert Aiwanger, glaube ich, wenn er Insektenburger essen müsste. Hier wird schon mit einer Dissensivkomponente gespielt.
Johannes Quirin: Ja genau, also mit etwas, was überhaupt gar nicht so klar ist und was eigentlich total gegensätzlich ist und trotzdem dann in dem Fall von Rémi ja wieder passt, weil er, und da spielt auch das was ich eingangs auch gesagt habe, jeder kann kochen, egal woher du kommst, egal wer du bist, mach einfach was und du kannst es schaffen. Selbst wenn du eine Ratte bist, in der Küche nichts zu suchen hast,
Daniel: Söße.
Johannes Quirin: nicht sprechen kannst weil klar die ratten sprechen miteinander er spricht mit dem toten und auferstandenen ihm erscheinen Sterne Koch Christo aber wenn er mit anderen menschen spricht ist es natürlich ein gepiepe und ein gefiepe was halt so eine ratte macht ja also er kann lesen ja deswegen er ist auch er ist auch derjenige der das ganze aufdeckt das
Daniel: Aber wenn er mit anderen Menschen spricht, ist es natürlich ein Gefiegel, was so eine Ratte macht. Er kann lesen. ist er auch derjenige, der das Ganze aufdeckt,
Johannes Quirin: eigentlich lingo ini der sohn und somit erbe des des ganzen restaurants ist
Daniel: das eigentlich irgendwie der Sohn und mit Erbe des ganzen Restaurants ist.
Johannes Quirin: Aber letzten endes ist er jemand der da in dieses system gar nicht irgendwie reinpasst in dieses menschliche system und trotzdem ist Soweit bringt dass er nachher seine rattenfamilie dirigiert die alle posten besetzen ⁓ dann das ist ja das schlimme das passiert ja alles als an ton ego im restaurant sitzt und überrascht werden
Daniel: Aber letzten Endes ist er jemand, der dieses System gar nicht irgendwie reinpasst und dieses Menschensystem und trotzdem es so weit bringt, dass er nachher seine Raktfamilie dirigiert, die alle Posten besetzt und dann, das ist ja das Schlimme, dass er alles als Anton Ego im Restaurant sitzt und überrascht wird.
Johannes Quirin: Er bestellt ja nichts bestimmtes von der Karte, sondern er sagt einfach, ja der
Daniel: Er bestellt ja nichts Bestimmtes von der Karte, das wäre der Sack.
Johannes Quirin: berühmte Chefkoch soll einfach mal was kochen und einfach was kochen und ihn damit begeistern. Aber er ist ja, du hast es ja auch gesagt, als du über ihn eben gesprochen hast, er ist eigentlich satt. Er ist jemand, der schon alles gegessen hat, den nichts mehr überraschen kann. Er ist einfach satt und gehässig, asozial. Ja, auf eine gewisse Art und Weise, so wie du es auch beschrieben hast. Er spürt einfach auch nichts mehr. Und das sieht man auch schon dieser Figur an, der irgendwie so eine Mischung aus Nosferatu und ich weiß gar nicht, was noch ist. Oftmals ist es ja so, dass diese Figuren in irgendeiner Art und Weise den Originalsprechern ähneln. Aber in dem Fall ist es nicht der Fall. habe das gleich mal geguckt, weil ich dachte, na ja, wer ist der Originalsprecher in Amerika? Es ist ja ein US-Film gewesen. Ich weiß jetzt nicht, wer es war, aber der sieht anders aus. Oftmals hat man ja da irgendwo so ein Erkennungsmerkmal dann zu diesem zu diesem Sprecher, selbst wenn es Tiere sind und animiert sind. Aber in dem Fall gar nicht. Jedenfalls ist es schon so eine Figur, die da auftaucht und eigentlich alles zerreißen, zerbeißen möchte.
Daniel: Ich weiß es war, aber der sieht anders aus. Jedenfalls ist es schon so eine Figur, da auftaucht und eigentlich alles zerreißen, zerbeißen möchte.
Johannes Quirin: Und durch diesen Zwischenfall dauert ja auch alles lange. Es ist auch nicht klar, was gekocht wird. Und Rémy hat dann irgendwie den Einfall, was er kocht. Er kocht ein ganz einfaches Gericht, das aber... ...Egoo...
Daniel: durch diesen Zwischenfall dauert ja auch bislang. Es ist auch nicht klar, was gekocht wird und Rémy hat dann irgendwie den Einfall, was er kocht. Er kocht ein ganz einfaches Gericht, das aber... ...Eguo...
Johannes Quirin: ...so viel Gefühl zurückbringt, dass er plötzlich... ...sich in die Kindheit zurückversetzt fühlt. Weil er so ein einfaches Gericht, so ein Ratatouille...
Daniel: so viel Gefühl zurückbringt, dass er sich plötzlich in die Kindheit zurückversetzt fühlt. Weil er so ein einfaches Gericht, so eine Ratatouille
Johannes Quirin: probiert das ihn einfach wieder daran erinnert wie das damals in seiner kindheit war und plötzlich hat er gefühle dieser mensch der ist nicht durch irgendwie was ganz exotisches verrücktes sondern eben durch ein ganz ehrliches echtes bodenständiges gericht
Daniel: probiert, dass ihn einfach wieder daran erinnert, wie das damals in seiner Kindheit war. Plötzlich hat er Gefühle dieser Mensch, der ist nicht durch irgendwas ganz exotisches, Verrücktes, sondern eben durch ein ganz ehrliches, echtes, bodenständiges Gericht. Das
Johannes Quirin: überrascht wurde
Daniel: ein Glückstreffer von dem Küchenchef, der sich ausgerechnet dieses Gericht gefunden hat.
Johannes Quirin: Ja, ja.
Daniel: Ich musste gerade noch darüber nachdenken, wie schön du Ego beschrieben hast. du sagst, ist so satt. Auch diese Nosferatu-Karikatur finde ich auch gut. gerade dabei kam mir der Gedanke, dass das auch so Beispiel ist, wenn Intellektualität eigentlich, auch wenn sie sich ein schönes Thema beschäftigt, Thema kaputt denken kann. Es kam gerade aus unserem Gespräch, dass Leute aus der Wissenschaft denken, die sich mit einem schönen Thema beschäftigen, aber das so rationalisieren, durchdenken, dass sie da gar keinen Genuss mehr dran finden, weil das noch so schöne Dinge sind. Das ist bei Ego passiert. Er hat auf hohem Niveau so viel gegessen, dass er keine Lust mehr auf das Essen hat. Das erinnert mich an ein Gespräch mit Esther Kern, einer von uns beiden sehr geschätzten Food-Journalistin und Food-Forscherin, die auch mal als Gastro-Kritikerin für renommierte Journalen geschrieben hat. Sie hat mal gesagt, sie muss ja dann auch irgendwie innerhalb von sieben Tagen acht Sternenrestaurants besuchen. Und das war eben fast, wo ihr das dann zum Hals raushing irgendwann. Und genau so stelle ich mir das eben bei Ugo irgendwann auch vor, dass er im Gegensatz zu Esther nicht den Absprung geschafft hat. Und er ist am Ende des Films halt tatsächlich dann doch vielleicht auch den Absprung schafft, ja, rauszukommen aus diesem elitären Dünkel. Ja, man muss auch immer Sterneküche essen und darunter geht dann auch irgendwie gar nichts mehr, weil das ist dann irgendwie alles schon Plebs und äh... Auch Slow Food ist eigentlich alte arme Leute essen. Man hat sich auf das Niveau hochgearbeitet. kommt ja, wie man einen Spieler von seiner Kindheit sieht, nicht aus militären Verhältnissen. Der kommt ja aus sehr bäuerlichen oder ländlichen Verhältnissen. Das ist kleines Haus, in dem man sein Essen damals bekommt. Er hat sich da hochgekämpft, an diese Position, die er inne hat. Und hat sich dann durch diese Sterneküche gefressen. Aber er ist einfach übersättigt. Das finde ich richtig gut getroffen. So jemand muss man vielleicht auch einen Ausweg bieten und der Film zeigt, wie man einen Ausweg herausfindet, den man sich auch wieder auf einfache Sachen besinnt. Das heißt nicht auf fast food, das lieblos hergestellt ist, sondern auf einfache Gerichte, die aber trotzdem auf einem hohen handwerklichen Niveau hergestellt worden sind. Dass man da auch wieder Lust am Essen und am Nachdenken über Essen finden kann. Genau, passiert ja auch Ego, dass er dann eine Kritik schreibt, aus diesem verkopften Elitieren herauskommt und wieder eine menschliche Komponente ausbricht. Eine sehr gut geschriebene Kritik, aber eine, die wieder an das menschliche gefühlende Schmecken anschließt.
Johannes Quirin: Ja, mit Herz geschrieben. Seine Leidenschaft ist sehr wahrscheinlich über die Jahre einfach auch abhanden gekommen, weil er vielleicht auch einfach zu oft enttäuscht worden ist, da auf, was da serviert worden ist. Gerade wenn du in der gehobenen Küche unterwegs bist, dann hast du natürlich irgendwann vielleicht auch mal so den Anspruch und dann bist du von den kleinsten Dingen enttäuscht und das schreibt natürlich dann auch der Kritiker nieder. Was mir jetzt gerade noch zwei Geschichten, die mir eingefallen sind. Weil du gerade gesagt hast ja man ist dann einfach satt und man geht da so technisch technisch ran also ich habe eine Freundin die angefangen hat Döner Restaurants Jetzt ist ganz anderes zu testen und zu besuchen da drüber auch in Social Media zu berichten Ja also ich esse auch gern Döner hin und wieder aber sie hat das auch in der Regelmäßigkeit getan wo sie dann auch gemerkt hat okay es macht
Daniel: ... die angefangen hat, Dönerneste rauszuholen.
Johannes Quirin: irgendwann mal dann auch keinen keinen spaß und Sie ist auch sehr technisch rangegangen wenn ich mit ihr dort war ne da hat hat mir der das einfach der einfache Die einfache einkehr in so einem döner restaurant auch fast keinen spaß mehr gemacht weil wenn du dann jemand gegenüber sitzt der dann diesen döner ist es gefüllte brottasche sagen manchmal mehr zwiebel manchmal
Daniel: Spaß und sie ist aus der Technik herangegangen.
Johannes Quirin: Wenig fleisch oder viel rotkraut Zitziert und dann eben da wie in restaurant kritiker rangeht dann Kann man da auch irgendwann glaube ich schon den spaß verlieren weil du Gehst immer wieder immer wieder und den döner ja ich meine ich habe es bei slow food auch selbst gemacht für den genussführer in baden-württemberg und natürlich dort sehr oft schwäbische küche gegessen und
Daniel: Ich habe bei Slow Food auch selbst gemacht. bin der Führer in Baden-Württemberg. Ich habe dort sehr oft schwäbische Küche gegessen.
Johannes Quirin: Du glaubst nicht wie oft ich halt einen schlechten Zwiebelrostbraten essen musste und ja Nichtsdestotrotz habe ich hier einfach auch versucht nicht mit einem maß
Daniel: Und glaub es nicht, wie oft ich halt schlecht und zu wenig was brauche. Nichtsdestotrotz habe ich hier einfach aufgesucht. Nicht mit einem Maß.
Johannes Quirin: anzulegen ein maß anzulegen wie ich jetzt in einem anderen restaurant anlegen würde sondern immer noch gesagt okay schmeckt also a schmeckt es klar b ist aber auch das gegeben wofür eben dann aus low food steht ja Nachhaltigkeit fair und sauber und so weiter und sofort ist das nicht gegeben Dann kann man halt sagen mehr kommt in diesen genussführer rein und da geht es mir jetzt nicht darum ist der ist die tischdecke sauber oder habe ich einen stoff oder den papier servierte ist die ist die speisekarte jetzt Nur auf einem papierzettel oder schön irgendwie eingeschweißt oder gebunden das hat für mich in dem fall keine Rolle gespielt, weil da ein ganz anderes Kriterium angesetzt wird. Aber irgendwann hatte ich da auch genug, weil ich sagte, ja gut, ich habe da keine Lust mehr drauf. Also sonst geht es mir dann ähnlich wie Ego, dass ich da satt bin und dann vielleicht nur noch sage, nee, schmeckt nicht, nein, schon tausendmal gegessen, tausendmal besser oder schlechter oder wie auch immer. Und das macht halt was mit einem. Und diese Erinnerungen, das vielleicht noch als letzte kurzer Einwurf von meiner Seite, diese Erinnerungen, die da kamen jetzt bei Ego mit seinem Ratatouille, das ja wahrlich kein aufwendiges Gericht ist, so wie du gesagt hast, trotzdem mit guten Zutaten, vielleicht mit der besten Tomate und der besten Zucchini und Paprika gekocht wird und mit einem gewissen Twist und mit Liebe und Leidenschaft, da kommt was Richtiges raus. Und ich erinnere mich,
Daniel: Das ist gar nicht ein aufwendiges Gericht, sondern trotzdem mit guten Zutaten. Vielleicht mit der besten Tomate und der besten Zucchini und Paprika gekocht. Mit einem gewissen Twist und mit Liebe und Leidenschaft. Ich erinnere mich
Johannes Quirin: Als mein Vater nach seinem Schlaganfall damals in der Reha war und
Daniel: als Micrana, dass ein Schlaganfall damals in Nerea war.
Johannes Quirin: ihn da noch mal so eine so Grippe erwischt hat und er da auch ja noch mal im Bett lag und das was er vorher erarbeitet hat hat alles wieder weg war hatte einfach keinen Appetit er konnte nichts essen was es da so gab und dann hat meine Mutter ihm halt zum Beispiel
Daniel: So eine Grippe, bestand. Er da auch ja noch mal im Bett lag. Das was er vorher erarbeitet hat, alles wieder weg war. Hatte einfach keinen Appetit, er konnte nichts essen, was es da so gab. dann hat meine Mutter ihm halt zum Beispiel,
Johannes Quirin: wie wir hier im Saarland sagen, Hackfleischküchelchen, eine Frikadelle, eine Bulette, ein
Daniel: wie wir hier im Saarland sagen, Hackfleischküchelchen, eine Frikadelle, eine Bulette.
Johannes Quirin: Fleischküchle, Fleischpflanze, jetzt haben wir glaube ich alles gemacht und mitgenommen und das hat er dann plötzlich mit Genuss nochmal gegessen, weil das was war, was ihn dann auch nochmal die Lebensgeister geweckt hat. ist ja auch so was, das Gericht hat plötzlich die Lebensgeister dabei.
Daniel: Das ja auch so was. Das Gericht hat plötzlich die Lebensgeister bei Mego nochmal geweckt. Das war damals bei meinem Vater auch so. hat er gesagt, ja das kann ich mit Appetit essen. Dann hat meine Mutter immer mal wieder eben diese Gerichte, die er von zu Hause kannte, mitgebracht.
Johannes Quirin: Bei ego noch mal geweckt und das war damals bei meinem vater auch so da hat er gesagt ja das kann ich mit appetit essen und hat meine mutter immer mal wieder eben diese gerichte die er von zu hause kannte Mitgebracht die hatte dann mit genuss essen können und dieser genuss der geht eben wie du auch sagt ist oft verloren und der geht nicht Mal nur so einem restaurant kritiker verloren sondern eben glaube ich auch im überfluss wenn man überfluss lebt so wie wir also ich sag auch immer was brauche ich 10 10 20 30 verschiedene wurstsorten ob da jetzt irgendwo ein gesicht drauf ist oder keine ahnung was eigentlich das einfache ist doch das gute manchmal oder meistens oder vielleicht sogar immer
Daniel: Du hast eigentlich das Einfache, das ist das Gute.
Johannes Quirin: Ja, ja,
Daniel: meistens. Der mich am Anfang meiner Auseinandersetzung mit Essen und Trinken beschäftigt. Der ist sehr erzählerisch, hat viele Nebenvariablen, einflächende, in Erinnerung schweigende Seebag und auf der anderen Seite der analytische Geschmackskurven zeichnende, begriffsarbeitende Dolase.
Johannes Quirin: Haha.
Daniel: Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, heranzugehen. Man findet wahrscheinlich den meisten Genuss, indem man ab und an mal hin und her schwenkt. sich nicht verläuft in einem Gebiet. Genauso ist es Essen, würde ich jetzt auch aus der Hüfte geschossen behaupten. Hochküche ist etwas, das man nicht zum Alltag machen sollte. Das ist eben aufwendig, es ist ein luxuriöses, es ist auch natürlich ein elitäres. Man sollte nicht die einfachen aus den Augen verlieren oder sich mit den Basics beschäftigen. Es viele Geschmackskomponenten aber auch viele Erinnerungen, weil uns die Basics durch schwierige Zeiten gebracht haben. Gerade auch der Kindheit. Da liegt beim Essen und Trinken, vielleicht noch als letzten Punkt, einiges drin. Auch unsere S-Erinnerungen, weil wir Essen und Trinken groß geworden sind. Das kann eine Haferbrei sein. Milch mit Haferflocken und Rosinen und Zimt. Der einen an einem kalten Wintertag den Abend ganz gemütlich gemacht hat. Oder Fleischpflanzer. Einfaches, aber sättigendes und mit einem intensiven Geschmack von einer liebevollen Person zubereiteten Gericht. relevant sind für unser Genussempfinden, unser Leben lang.
Johannes Quirin: Ja, die kulinarischen Erinnerungen, wir hatten es ja schon in unserer letzten Folge davon bei Babette's Fest. Die kulinarischen Erinnerungen, die halt einen prägen und die einen immer wieder an Situationen, Orten, Menschen erinnern, wenn man genau dieses Gericht da einfach auch zu sich nimmt. Und das, was du gerade eben auch nochmal geschildert hast von Hochküche versus oder auch ganz wichtig, nicht immer Hochküche, nicht immer das Feine. sondern auch das einfache zu essen. Das passiert ja tatsächlich auch am Ende des Films. Ja, das Sterne-Lokal, Gusteau, muss schließen, weil natürlich die Ratten in der Küche waren und weil natürlich der, ähm, der, ähm, in Deutschland, würde man sagen, der Herr vom WKD entsprechend das Ganze gesehen hat und zudem auch noch der alte Chefkoch, der kleine Böse. Chefkoch das ganze auch natürlich noch mal anschwärzt und dann wird der laden zugemacht weil natürlich ratten in der küche waren aber der liebe ego der sich wieder auf die einfachheit bis bis sind macht quasi als sponsor ein neues restaurant auf lara tatooi im service der kleine linguini der kapiert hat ich kann nicht kochen und ich
Daniel: im Service der kleine Vinguini, der kapiert hat, ich kann nicht kommen, ich werde mich jetzt nicht verbinden und mit Rémi irgendwie mich steuern lassen, muss ich auch nicht mehr, sondern ich bin draußen im Service, bedienen die Menschen, das kann ich, bei der Küche steht Colette, gemeinsam, mit Rémi, der in der oberen Etage
Johannes Quirin: Ich mich jetzt nicht verbiegen und mit Rémi irgendwie mich steuern lassen. Muss ich auch nicht mehr. Sondern ich bin draußen im Service, bediene die Menschen. Das kann ich. Und in der Küche steht Colette. Gemeinsam aber mit Rémi, der in der oberen Etage, und da kommt es dann plötzlich auch irgendwie wieder lustig dazu, ein Rattenrestaurant ja auch noch hat, wo dann die Ratten an Tischen sitzen und auch nicht nur Abfall essen, sondern eben auch
Daniel: und da kommt es dann plötzlich auch irgendwie wieder lustig dazu, Rattenrestaurant, auch noch hat, wo die Ratten an Tischen sitzen und auch nicht nur Abfall essen, sondern eben auch
Johannes Quirin: besondere kreationen vom lieben remis und das ist so das versöhnliche ende dass doch alle eben auch sagen wir nicht nur diese hochküche brauchen sondern eher diese einfache
Daniel: besondere Kreationen von Lili Remi. Und das ist so das versögliche Ende, dass doch alle eben auch nicht nur diese Hochküche brauchen, sondern eher diese einfache
Johannes Quirin: küche die eben mit leidenschaft und mit erinnerung durchsetzt ist dass der ego auch immer wieder sagt ja überrasch mich einfach mit irgendetwas und er sich dann überraschen lässt was da
Daniel: die eben mit Leidenschaft und Erinnerung durchsetzt ist, dass der Ego auch immer wieder sagt, ja, überrasche mich einfach mit eben etwas. er sich dann überraschen lässt,
Johannes Quirin: Was da kommt und ihm ist es egal es wird es wird ihn schmecken das weiße und es wird ihn sehr wahrscheinlich auch meistens nochmal an an irgendeinen schönen Moment erinnern.
Daniel: was da kommt. Und ihm ist es egal. Es wird ihm schmecken, weiß er. Und es wird ihm sehr wahrscheinlich auch meistens nochmal einen schönen Moment Es ein persönliches Ende, ein Pixar-Ende, vermutlich. Wir alle sind glücklich. Es ist ein gutes Ende, kann ich gar nicht so viel zu sagen. Ich finde es schön, dass Ende dieser Druck aus den Essenssituationen wird. Und Essen wieder als vergemeinschaftendes Element verstanden wird, dem man auch nicht dauernd
Johannes Quirin: Ja.
Daniel: so ein hierarchisches Bewerten aufmachen muss. passt. Über Ratten in der Küche muss man im Hygiene-Podcast nochmal darüber sprechen. So wie die Ratten da sind, würde ich sie auch tolerieren. Aber wie gesagt, das ist halt eine Animationsvideos.
Johannes Quirin: Ja was sagst du du bist ja kein animations fan gibt es nur einen von vier gängen oder bist du doch noch auch mit dem zwischengang irgendwie zufrieden und gibt es den film 2 von 4
Daniel: Wir müssen jetzt die Bewertung anpassen in Bezug auf die anderen Filme, wir gesehen haben. Wir geben generell 4 Gänge, also 4 Sterne, das Maximum. Ich habe im großen Fressen schon 4 plus 1 gegeben und bei Bats Fest 3...
Johannes Quirin: Haha.
Daniel: Ich bin gestartet in der Annahme, dass Animationsfilm findet, der gut ist. Dann könnte man sagen, ich gehe ihm einen Stern. Aber im Gespräch ist rausgekommen, wie viele schöne Elemente drinstecken. Elemente, über die man gut nachdenken kann. Ich würde ihn nicht auf dieselbe Stufe stellen wie Barbet. Es ist ein Essen, wo man mal hingehen kann. Ich bin froh, dass da gewesen bin. Es gibt nichts dran zu kritteln. war ein schöner Film und ein schöneres Gespräch.
Johannes Quirin: Herzlichen herzlichen dank schon mal dafür also ich habe ja zuerst drei gänge drei gänge vergeben bei das große fressen bei Babets fest war ich euphorisch nach zweimal schauen vielleicht lag daran dass ich gesagt habe hier ich trinke noch einen schnapps also 4 plus eins und hier würde ich tatsächlich vier von vier geben also ein film der sowohl erwachsenen als auch kindern Gut schmeckt mir hat er unheimlich mich hatte das war so und für mich irgendwie so ein sehr sehr netter film Wo ich mich unter gut unterhalten gefühlt habe aber auch die kulinarische Komponente und das was da irgendwie transportiert worden ist dass wir jetzt hier nochmal viel intensiver Auseinandergenommen haben als ich das er zuerst in meinen Gedanken als ich den film gesehen habe hatte So transportiert dass ich sage ja vier von vier gängen das ist einfach
Daniel: dass wir jetzt hier nochmal viel intensiver auseinander genommen haben als ich das zuerst in meinem Gedanken, als ich das Video gesehen habe, hatte, zu transportieren, dass ich sage, ja, vier von vier Gängen, das ist einfach nicht
Johannes Quirin: Ja nicht nur in kinderfilm sondern eben aus so ein degustationsmenü mit botschaft ja Können wir sagen ohne viel schi schi mit einer brise humor und es
Daniel: nur ein Kinderfilm, sondern eben auch so ein degustationsgeliebig Botschaft, ja, könnte man sagen, ohne viel Schiefstück, nach diesem Humor und...
Johannes Quirin: transportiert einfach so so viel über mut über Ja über geschmack auch und einfach dass man einfach dinge mal auch wagen muss und jeder eben kochen kann so
Daniel: So viel
Johannes Quirin: Genau also von daher ich würde ihn sehr wahrscheinlich mit abstand noch mal irgendwann schauen So wie gesagt ich fand ich fand ihn einfach unterhaltsam nett gemacht und schön anzusehen Und deswegen ja bin ich da auch jederzeit noch mal bereit Zu schauen also ich habe gedacht es gab eine fortsetzung es gibt aber scheinbar doch keine fortsetzung habe ich wohl irgendwann mal geträumt keine ahnung aber jedenfalls fand ich das Schönes ein schönes ding was mich auch dazu verleitet hat dass vielleicht noch noch mal zu gucken was hatte denn überhaupt dafür ratatouille gekocht weil man kennt ja eigentlich ratatouille so dass alles klein geschnippelt wird und in topf gekocht wird bis alles weich ist aber das war ja schon ein bisschen besonderer ein bisschen aufwendiger sage ich mal so geschichtet in in auflaufform abgedeckt darunter eine eine sauce aus geräucherte aus stark gegrillter paprika die dann da gemixt wird darauf eben dann schön fächerartig abwechselnd geschichtet die zucchini die die tomate et cetera und dann ab in den ofen abgedeckt und eben dann hat er das ganze schön als türmchen auf den teller gepackt mit dieser Soße jetzt fällt mir der Name nicht ein Pimpern Pimpernade glaube ich wird sie genannt wenn ich es richtig weiß wenn ich es noch richtig abgespeichert habe schön serviert und dann der der besondere Kniff ist die Vinaigrette also das ist auf jeden Fall etwas was ich auch nachkochen werde einfach mal zu sehen kreist das plötzlich wirklich so dich an und sagst wow jetzt fühle ich mich irgendwo hin versetzt ja sei es jetzt in die
Daniel: Wenn ich es richtig weiß, wenn ich es richtig abgespalten habe, dann schön zu erwarten. dann der besondere Cliff ist die Venecran. Das ist auf jeden Fall etwas, was ich auch nachkomme. ⁓ einfach mal zu sehen, kreist das plötzlich wirklich so dich an und sagst, wow, jetzt fühle ich mich irgendwo hin versetzt, sei es jetzt in die Provence, sei es nach Südfrankreich oder ähnliches. Ich werde jetzt nicht meine Kindheit zurückversetzt werden, weil mir jetzt kein Interesse auf den Tisch kam, aber ob ich irgendwo...
Johannes Quirin: in die Provence, sei es nach Südfrankreich oder ähnliches. Ich werde jetzt nicht in meine Kindheit zurückversetzt werden, weil bei uns jetzt kein Ratatouille auf den Tisch kam, aber ob ich mich irgendwo hinversetzt fühle. Ich habe auch extra geguckt, das ist von Michel Guajara, oder ich weiß nicht, wie er richtig ausgesprochen wird, einer der Erfinder der Novell Cuisine. der da mitgewirkt hat und das ganze heißt eigentlich in dem fall bei ihm konfi bialli und nicht einfach nur ratatouille und das fand ich auch noch mal so interessant dass ich es nachkochen werde das war so die inspiration die ich da auch noch mitgenommen habe
Daniel: Das war mir gar nicht bewusst, aber hat bei dem Film professionell Kochkulinarische Beratung stattgefunden.
Johannes Quirin: Also es gab ich weit das weiß ich nicht. So mindestens mal haben sie tatsächlich Gerichte. Also dieses Gericht ist wirklich dieses Konf das was er danach gekocht hat. Dieses Konfibial die haben sie bewusst ausgewählt. Also es muss ich habe es nicht. Ich habe nicht nachgelesen. Das wäre vielleicht mal noch was was man nachliefern kann in den unseren Fußnoten in den Show notes oder sonst wo ob tatsächlich auch ein Koch dabei war bei Babitz Fest.
Daniel: Ja.
Johannes Quirin: war ja tatsächlich ein Koch, eben dieses Menü entwickelt hat. Irgendein dänischer Koch, der dieses Menü entwickelt hat. Und hier muss auch eine kultinarische Beratung erfolgt sein, weil auch in der Animation schon sehr viele korrekte Dinge, was das Kochen angeht, was das Anrichten angeht, wie die ganze Küchenarbeit vonstattengegangen ist, ja erfolgt ist. Klar kann man das irgendwie animieren und gucken, aber normalerweise So kennt man es ja von Krimis, ist immer irgendwie ein Spezialist am Set, ob Klassischer Kinofilm mit Menschen oder animiert. Da habe ich tatsächlich jetzt gar nicht drauf geachtet, sondern speziell auf dieses Gericht, weil ich dachte, das ist kein normales Ratatouille, wie man sonst immer sieht und kennt. Deswegen habe ich recherchiert und bin dann darauf gestoßen, dass das dieses Ratatouille von diesem Michel Gerard oder wie auch immer er ausgesprochen wird da ist als von daher scheinbar wurde da auch irgendwie mit professionellen Menschen da Daniel (1:00:32) Alles klar, ich werde deinen Instagram-Account im Auge behalten und gucken, wann du die Fotos vom Ratatouille oder von diesem kompliziert auszusprechenden Originalgericht posten wirst. Johannes Quirin (1:00:35) Hehehe. Ja das wird auf jeden fall folgen was auch auf jeden fall folgen wird ist ja unsere nächste runde fressen und filmen und da Verlassen wir mal die hotküste die wir tatsächlich in den ersten drei folgen auf ganz unterschiedlicher art und weise irgendwie bedient haben und wir landen mitten in der ddr Sushi in suhl ist nämlich dann der nächste Film. Daniel (1:01:12) Das sehr schön, dass wir von Paris in den Osten schwenken, dann gleich wieder einen Riesensprung ⁓ nach Fernost zu machen. Das ist eine ganz neue geografische Kulinarische Komponente, die jetzt auftaucht. Johannes Quirin (1:01:21) Ja. Ja, das wird sicherlich ein spannender Film. Vor allem aus so ein Grenzerfahrungen. sind da im wahrsten Sinne des Wortes mit dabei. Also von daher bin ich schon richtig gespannt, was der Film bereithält. Ich meine, ich hätte ihn mal irgendwie auch vor Jahren gesehen, aber kann mich da gar nicht mehr dran erinnern. Deswegen freue ich mich, dass ich den jetzt auch nochmal anschauen kann oder vielleicht dann auch bewusst zum ersten Mal. Das werden wir dann sehen. Auf alle Fälle Daniel, herzlichen Dank wieder für diesen spannenden Austausch und diese unterschiedlichen Blickwinkel, die da plötzlich wieder aufgepumpt sind. Daniel (1:02:04) Es war ein schönes Gespräch ich Ich finde es gut, dass wir beide aus so unterschiedlichen, medialen, favoritisierten Richtungen kommen und uns den Geschmack auf unterschiedliche Filme so eröffnen. Nicht, man gleich sagt, dass mein Lieblingsgericht aber dass beide für andere Geschmacksnoten, die nicht so präsent sind, sensibilisieren. Das finde ich ganz fruchtbar. Johannes Quirin (1:02:32) Ja, Dankeschön und dann bis zum nächsten Mal. Daniel (1:02:34) Bis bald, Johannes.
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